Beteiligungsverträge und Beteiligungsbedingungen regeln Unternehmensbeteiligungen

Start-ups und wachstumsorientierte Unternehmen begeben stimmrechtslose Mezzanine Kapitalbeteiligungen, um Kapital für die individuellen Vorhaben einzuwerben. Die Beteiligung der Anleger regelt der Beteiligungsvertrag mit seinen Beteiligungsbedingungen.

Wer schreibt den Beteiligungsvertrag?

Der Beteiligungsvertrag wird vom Unternehmer zusammen mit einem Kapitalmarktanwalt entworfen. Der Anwalt berät den emittierenden Unternehmer in aller Regel, was die Möglichkeiten angeht.

Einige wesentliche Paragraphen und deren Definition hängen vom Businessplan und Finanzplan des Unternehmens ab. Dazu zählt die Fähigkeit des Unternehmes, Zinsen und Gewinnanteile in definierter Höhe zu definierten Auszahlungsterminen zu zahlen. Ebenso die Mindestlaufzeit des Vertrages, die zur Liquiditätsplanung passen muss.

 

Was regelt der Beteiligungsvertrag?

Ein Beteiligungsvertrag für Nachrangdarlehen enthält zum Beispiel folgende Paragraphen:

§ 1 Begriffsbestimmungen

§ 2 Darlehensaufnahme, Verwaltung

§ 3 Erwerb von Nachrangdarlehen, Einzahlung, Gewährungszeitpunkt

§ 4 Zinsen und Fälligkeit

§ 5 Laufzeit, Rückzahlung, Veräußerung

§ 6 Kündigung

§ 7 Einvernehmliche Beendigung, Vorfälligkeitsentschädigung

§ 8 Zahlungsvorbehalt, Nachrangigkeit

§ 9 Zahlungen, Steuern

§ 10 Abgrenzung von Gesellschaftsrechten

§ 11 Bekanntmachungen

§ 12 Schlussbestimmungen