Festzinsanlage Angebote in Form von Unternehmensbeteiligungen direkt bei Unternehmen zeichnen

Es ist für Invstoren schwieriger geworden, eine passende Kapitalanlage und einen gelungenen Kompromiss zwischen Rendite und Sicherheit zu finden, bei stark volatilen Aktienmärkten und einem niedrigen Basiszinssatz. 

1.

 

Produktbandbreite: Festzinsen sicher oder mit Risiko

Bei Festzinsanlagen wird das Geld auf Monate oder Jahre angelegt und der Anleger erhält hierfür einen definierten festen Zinssatz - den Festzins. Dieser wird dem Anlagekonto gutgeschrieben oder auf ausgezahlt.

Diese Anlageform ist in der Regel gebührenfrei und es gibt bei Bankprodukten in der Regel keine Kursschwankungen oder Verluste. Festzinsanlegen die Unternehmen direkt in Form von Unternehmensbeteiligungen und fest definierten Zinsen für zum Beispiel Nachrangdarlehen anbieten, offerieren Anlegern in der Regel höhere Zinsen, aber auch das damit verbundene Risiko, einen Verlust des angelegten Geldes zu erleiden. Dieses Risiko nehmen viele Anleger bei Unternehmensbeteiligungen in Kauf, um dafür eine wesentliche höhere Rendite zu erzielen.

     

2.

 

Festzinsenanlagen in Form von Unternehmensbeteiligungen

Festzinsanlagen gibt es branchenübergreifend. Als börsenunabhängige Anlage mit hohen Zinsen, können diese Kapitalanlagen als ein Baustein für den Vermögensaufbau mittel- bis langfristig eingesetzt werden.

Das Spektrum der Festzinsanlagen reicht von kurzen über mittlere bis hin zu langen Laufzeiten.

Bei kurz laufenden Festzinsanlagen kann der Anleger nach  z. B. schon sechs Monaten oder zwölf Monaten, über sein Geld, trotz Festzinsanlage, wieder verfügen. Somit bleibt für den Anleger eine relativ hohe Flexibilität zur Verfügung, um über das angelegte Geld der Kapitalanlage zu verfügen.

Die in der Zeit der Anlage anfallenden Zinsen werden dem Anleger gutgeschrieben. Dies kann auf dem Anlagekonto oder einem separaten Konto des Investors erfolgen. Allerdings kann der Auszahlungstermin dieser Festzinsen je nach Angebot unterschiedlich sein. Es gibt Festzinsanlagen, die erst am Ende der Laufzeit die Zinsen ausschütten. Damit entfällt für den Anleger der  Zinseszinseffekt. Dadurch, dass es sich um eine Festzinsanlage handelt, gibt es keine Kursschwankungen oder Zinsschwankungen.

In der Regel werden Begriffe wie "Festgeld" oder "Termingeld" bei Festzinsvereinbarungen für Zeiträume bis 12 Monate verwendet. Darüber hinaus gehende mehrjährige Laufzeiten sing langläufig als "Sparbrief" bekannt.

Je nach Angebot muss der Anleger auch mit einem erhöhten Risiko rechnen, wie es bei Unternehmensbeteiligungen üblich ist. Hier kann es zur Nachrangigkeit der Festzinsanlage kommen, was im Fall einer Insolvenz zum Totalverlust des Kapitals führen kann.

     

3.

 

Handelbarkeit von Festzinsanlagen:

Die Laufzeit von Festzinsanlagen ist meist festgelegt. Die Handelbarkeit von Festzinsanlagen ist  während der Laufzeit in der Regel eingeschränkt oder sogar gänzlich ausgeschlossen sein. Bei Festzinsanlagen in Form von zum Beispiel Nachrangdarlehen, lassen sich diese oftmals in Rücksprache mit dem Emittenten an andere Personen übertragen.

     

4.

 

Eigenschaften von Festzinsanlagen

Feste LaufzeitenWer sein Geld fest anlegen will, kann Anlagen mit einem, zwei oder drei Jahren Laufzeit nutzen.

Sicherheit. Bei Festzinsanlagen gilt es durch den Anleger zu prüfen, ob es sich um eine sichere oder risikoreiche Anlage handelt. Beides ist am Markt verfügbar. Je höher das Festzinsangebot, desto höher ist in der Regel das Risiko. Es kann sich dann um eine Festzinsanlage im Wagniskapitalbereich wie Unternehmensbeteiligungen handeln.

Flexibilität. Festzinsanlagen sind in der Regel nicht kündbar und haben eine eingeschränkte Handelbarkeit. Flexibilität kann ein Anleger erreichen, in dem er Verträge mit unterschiedlichen Laufzeiten vorhält.

Steuern. Steuerlich werden meist Anlagen mit jährlicher Zinsgutschrift bevorzugt.

Stufenzinsangebote. Es muss nicht nur ein Zinssatz über die Vertragslaufzeit sein. Festzinsanlagen können auch einen Festzinsatz auf Stufenbasis anbieten. Dabei steigt der Festzinssatz mit der Laufzeit der Anlage.

     

5.

 

Festzinsanlage Kriterien und Eckdaten

Welche Kriterien gibt es, um eine Festzinsanlage als Investir zu bewerten? Anbei ein Aufstellung, ohne Anrecht auf Vollständigkeit.

Festzinsanlage Kriterien

Festzinsanlage Beispiele

Auszahlung der Zinsen

  • monatlich
  • vierteljährlich
  • jährlich

Anlagesumme

  • ist die Höhe für mich als Anleger akzeptabel
  • kann ich als Anleger einen Verlust einkalkulieren
  • ist ein Sparplan möglich oder nur die Einmalanlage

Laufzeit

  • kurz    (bis 6-36 Monate)
  • mittel  (ab 36 Monate)
  • lang   (ab 5 Jahre)

Anlageklasse

  • sicher - welche Sicherheiten gibt es?
  • risikoreich
  • Welches Anlageprodukt steckt dahinter

Anbieter

  • deutscher Anbeiter
  • ausländischer Anbieter

Anlageort

  • Deutschland
  • Ausland

Anlagetyp

  • z.B. Sachwertanlage

Rendite

  • Höhe der Zinsen

Kosten und Gebühren

  • muss ein Agio | Gebühr entrichtet werden
     

6.

 

Festzinzen auch schon mit kleinen Einmalanlagen

Auf DEUTSCHE MIKROINVEST können Festzinsanlagen als Unternehmensbeteiligung schon mit kleinen Einmalanlage Beträgen getätigt werden. Ab einem Anlagebetrag von 250 Euro können Investoren ihr Geld in verschiedenen Anlageklassen breit streuen und sich ein Depot aufbauen. Einmalanlagen unterscheiden sich von Sparplänen durch das einmalige Investment in eine Anlage statt regelmäßiger Zahlungen.