Geldwäschegesetz & Crowdinvestment
WebCam Legitimierung statt Postident

Geldwäsche ist die Verschleierung der wahren Herkunft von illegal erzielten Einnahmen, die bei der „Wäsche“ illegal in den legalen Wirtschafts- und Finanzkreislauf eingeführt werden. Geldwäschevorgänge sind durch die Verschleierung nicht sofort erkennbar und oft Teil von alltäglichen Geschäften. Die Bekämpfung von Geldwäsche dient auch zur Terrorbekämpfung durch Unterbindung der Terrorfinanzierung.

Geldwäsche ist beim Crowdfundung und Crowdinvesting eine valide Gefahr, um illegale Gelder in den Geldkreislauf zu bringen.

Die DEUTSCHE MIKROINVEST legitimiert jeden Investor einmalig vor dem Erstinvest per Postident oder dem neuen Video Legitimierungsverfahren der Partners KYC Shield. Know Your Customer / Kenne Deinen Kunden - das ist die Devise.

 

1.

 

Bekämpfung von Geldwäsche

Um Geldwäsche zu bekämpfen, verlangt das Geldwäschegesetz (GWG) von definierten Unternehmen und Branchen bestimmte Sorgfaltspflichten im Umgang mit Kunden. Es verpflichtet die Unternehmen zu betriebsinternen Sicherungsmaßnahmen und Sicherungsmaßnahmen gegenüber Kunden.

Dazu gehört vor der ersten gemeinsamen Geschäftstransaktion die Feststellung der personen bezogenen Daten und deren Richtigkeit.

Wer wird legitimiert?

Als Vertragspartner zu identifizieren ist nur, wer als natürliche oder juristische Person eine Geschäftsbeziehung eingeht. Dies gilt nicht für Vertreter oder Boten. Diese müssen nicht identifiziert werden.

     

2.

 

Folgende Unternehmen sind verpflichtet, nach GWG ihre Kunden zu legitimieren.

  • Finanzunternehmen im Sinne des § 1 Abs. 3 des Kreditwesens
  • Versicherungsvermittler (soweit sie Lebensversicherungen oder Dienstleistungen mit Anlagezweck vermitteln), mit Ausnahme der gemäß § 34 d Abs. 3 oder Abs. 4 der Gewerbeordnung tätigen Versicherungsvermittler
  • Rechtsdienstleister (nicht verkammerte Rechtsbeistände und registrierte Personen gem. § 10 des Rechtsdienstleistungsgesetzes, wenn sie für Mandanten bestimmte Geschäfte im Sinne des § 2 Abs. 1 Nummer 7 a) GwG planen und durchführen
  • Dienstleister für Gesellschaften und Treuhandvermögen oder Treuhänder, wenn sie bestimmte Dienstleistungen im Sinne des § 2 Abs. 1 Nummer 9 GwG erbringen (z. B. Vorratsgesellschaften anbieten), ausgenommen Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Wirtschaftsprüfer etc.
  • Immobilienmakler. 
     

3.

 

Feststellen der Identität zur Identifizierung natürlicher Personen

Folgende Daten müssen erhoben werden, um die Identität zu ermitteln:

  • Name (Nachname und mindestens ein Vorname)
  • Geburtsort und Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift (keine Postfächer)
  • Art des Ausweises (z. B. Personalausweis oder Reisepass)
  • Ausweisnummer
  • Ausstellende Behörde

Der Vertragspartner sollte persönlich anwesend sein und einen amtlichen, im original vorhandenen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Andere Dokumente wie ein Führerschein oder ein Studentenausweis reichen in keinem Fall aus.

     

4.

 

Identifizierung per Postident oder Online Web Kamera

Postident
Bislang wurde typischerweise auch im Auftrag von Banken das Postidentverfahren genutzt. Wer zu legitimieren war, ging mit einem Auftragsformular und seinem Ausweisdokument zur Post und wurde dort überprüft. Anschließend gelangte die Identifikation über den Postweg zum Finanzdienstleister und war somit frühestens zwei Werktag nach der  vollständig Legitimierung beim Anbieter. In der Regel konnten Geschäfte erst sieben Tage nach Abschluss des Postident Verfahrens beim Finanzdienstleister getätigt werden.

Online Überprüfung am Computer per Video Kamera in3 Minuten

Das neue Videolegitimierungsverfahren über KYC Shield ermöglicht eine GWG- konforme Identitätsprüfung ohne den bürokratischen und persönlichen Aufwand des Postident Verfahrens in nur wenigen Minuten.

Direkt vor der ersten Investition kann die Identität des Investors nach dem Geldwäschegesetz (GWG) in Echtheit und zuverlässig geprüft werden. Das dauert nur wenige Minuten und stört somit auch den angestrebten Investmentprozess beim Crowdfunding nicht.

Über den zertifizierten Dienstleister Webshield wird am Computer mittels Videotelefonie undNutzung einer Webkamera die Echtheit der Person über

  • eine SMS- Tankontrolle
  • und einer Online-Personalienkontrolle

geprüft und nach GWG und deutschen Datenschutz Richtlinien protokolliert und rechtswirksam abgeschlossen.

Dabei werden die

  • Grunddaten des Investors
  • der Personalausweis oder Reisepass
  • die Biometrie 
  • die Schufaeinträge
  • Sanktionslisten
  • PEP- Listen

von zwei verschiedenen Servicemitarbeitern von Webshield geprüft, in einem Abschlussreport zusammengefasst und dem Anbieter als PDF übermittelt, sodass die Transaktion freigegeben werden kann.

Falls dieser Prozess nicht möglich ist oder der Kunde ihn nicht durchführen möchte, ist weiterhin die klassische Identifikation per Postident möglich.

 

 

 

Hinweis:

Die Einführung der Online Legitimation auf DEUTSCHE MIKROINVEST erfolgt bis zum 09.07.2015.