Überall zu Hause: unsere Zielgruppen

Unsere Zielgruppe profitiert davon, wirtschaftlich rational zu handeln, denn

  • sie bezieht Energie für Warmwasser und Heizung aus selbst erzeugtem und preisstabilem Methanol
  • sie kann ihre Kosten besser kalkulieren, ohne böse Überraschungen durch plötzliche Preissteigerungen zu erleben

Sie fühlt sich emotional bestätigt, weil sie:

  • nachhaltig agiert
  • einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zu einer CO2 – neutralen Gesellschaft leistet
  • endlich unabhängig von zentraler Versorgung
  • mithilft, die Energiewende sinnvoll umzusetzen

Sie fühlt sich sozial besser wahrgenommen:

  • als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit
  • als besonders fortschrittlicher Personenkreis, mit einem Gefühl der Einzigartigkeit

Zielgruppengrafik willpower energy der Gensoric GmbH

Abbildung 1: Zielgruppe

 

Neue Umsatzträger für Energieversorger durch Verzicht auf verkauf von fossiler Energie

Die Wirtschaftlichkeit des willpower-energy™ -Systems aus der Perspektive eines Hausbesitzers kann zudem perspektivisch durch die Kombination mit Energieversorgern deutlich verbessert werden. Wird die Speicherkapazität Externen, also vor allem Netzbetreibern, als Instrument zur Netzstabilisierung angeboten, kann der private Anlagenbetreiber den Strom sehr günstig oder sogar kostenlos beziehen. Zur Methanolherstellung muss er dann nur regelmäßig die Reaktorkartusche wechseln. Der Bezug kann dann zum Beispiel über die Energieversorger erfolgen. So ergeben sich attraktive neue Umsatzmöglichkeiten ohne fossile Energieträger für Energieversorger und gleichzeitig können Kosten für das Methanol erreicht werden, die unter denen von Heizöl und Erdgas liegen!

Aus diesem Grund zeigen sich bereits einige Energieversorger an dem Gensoric-Projekt sehr interessiert.

Zahlreiche Erweiterungsoptionen

Die Technologie des willpower-energy™-Systems beschränkt sich dabei nicht auf den bisher skizzierten Anwendungsfall. In einer größeren Dimensionierung wäre beispielsweise auch die Versorgung von größeren Häusern und Gebäuden denkbar oder auch eine Lösung für Windparkbetreiber, die derzeit noch ihre Anlagen aufgrund der beschränkten Aufnahmekapazitäten der Netze immer wieder abschalten müssen. Auch die dezentrale Produktion von Methanol als Treibstoff für Fahrzeuge stellt eine mögliche Anwendungsoption dar.

Größe im europäischen Maßstab: das Marktvolumen

willpower-energy™ hat das Potenzial, sich in ganz Europa auszubreiten.

Vorsichtig geschätzt, kommen allein in Deutschland nach jetzigem Stand etwa rd. 8 Mio. Häuser – ob privat oder gewerblich genutzt – für ein willpower-energy™ System infrage.

Allein in Europa richtet sich willpower-energy™ an einen Gesamtmarkt mit einem Volumen von etwa 580 Mrd. Euro. Dieses Potential ergibt sich aus der Gesamtzahl privater Häuser in den Kernregionen Europas. Als Rechengrundlage beziehen wir uns lediglich auf Einfamilienhäuser, die für willpower-energy™ geeignet sind, sowie auf eine Marktdurchdringung von 1 %. Mit unserer Berechnung wollen wir Ihnen helfen einzuschätzen, welches Geschäftspotential unser Vorhaben hat. 

willpower Energy - Abschätzung des Marktpotentials

 

Abbildung 2: Abschätzung der Marktpotentiale

Als führende Nation der Energiewende ist unser Land der Kern- und Leitmarkt für willpower-energy™ . Für das Jahr 2025 wollen wir mit willpower-energy™  in 30 % aller Neubauten in Deutschland die Energieversorgung sicherstellen. Die Vermarktung in weiteren Regionen Westeuropas werden wir sukzessive angehen.

 

Spitzenumsatzpotentiale und Marktanteile

Höhepunkt im Jahr

2025

in Deutschland

Marktanteil

1%
davon
30%

aller Einfamilienhäuser

in neugebauten Einfamilienhäusern

Abbildung 3: Umsatzpotentiale

Unser Fokus für den Vertrieb liegt zunächst auf dem Bereich Neubauten, die einen Passivhaus-Standard oder höher erfüllen. Im nächsten Schritt wollen wir auch bestehende Häuser mit willpower-energy™  ausrüsten. Zudem werden wir dann auch erste Absatzprognosen darstellen, wie die folgenden Abbildungen zeigen:

Verkaufte und installierte Anlagen in Deutschland

Abbildung 4: Planzahlen Verkaufszahlen in Deutschland

 

Verkaufte und installierte Anlagen in Europa und dem Rest der Welt

Abbildung 5: Planzahlen Verkaufszahlen in Europa und Rest der Welt

Auch hier steht der Absatz in den europäischen und deutschen Märkten im Vordergrund. Die dargestellte Umsatzgröße beruht auf einer relativ geringen Marktdurchdringung, so dass im Business Case durchaus noch mehr Potential liegt.

willpower Energy - relative Marktdurchdringung

Abbildung 6: Planumsatzzahlen in Euro nach Region

Unsere Planung führt zu der wie folgt dargestellten Entwicklung der installierten willpower-energyTM Systeme. Diese Akkumulation bewirkt auch das Anwachsen des jährlichen Umsatzes.

willpower Energy - Installierte Anlagen und Reaktoren

Abbildung 7: Gesamtplanzahlen 

Unsere Planung führt zu der wie folgt dargestellten Entwicklung der installierten willpower-energy™-Systeme. Diese Akkumulation bewirkt auch das Anwachsen des jährlichen Umsatzes.

Marktumfeld

Ehrgeizige Klimaschutzziele

Die entscheidende Kraft in dem von Gensoric adressierten Markt ist die umwälzende Veränderung des Energiesektors in Folge der Klimawandelproblematik. Der dadurch forcierte globale Ausbau von erneuerbaren Energien und die politischen Vorgaben für die Energieeffizienz von Häusern stellen die Marktakteure vor große Herausforderungen. Dies schafft einen enormen Bedarf für neue technologische Lösungen. So hat die Bundesregierung in ihrem im November 2016 verabschiedeten Klimaschutzplan ihre Ziele bekräftigt, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 bis 2030 um mindestens 55 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Der entsprechende Maßnahmenkatalog umfasst Pläne für sämtliche Sektoren der Volkswirtschaft, unter anderem soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter forciert werden. Hinsichtlich der Gebäude enthält der Klimaschutzplan einen Fahrplan für einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand, mit dem schon bis 2030 eine Reduktion der sektorspezifischen CO2-Emissionen um zwei Drittel erreicht werden soll. Dazu gehören strenge Vorgaben für die Effizienzstandards von Neubauten und von Sanierungen sowie die Förderung von Heizungstechnologien unter Einsatz von erneuerbaren Energien. Unter anderem soll deswegen die bisher geltende Förderpraxis für den Austausch von alten Heizungsanlagen dahingehend modifiziert werden, dass nur noch die Nutzung von regenerativen Energien gefördert wird. Teilweise wurden im politischen Prozess sogar Forderungen erhoben, den Einbau von ausschließlich fossil betriebenen Heizungsanalgen ab 2030 gänzlich zu verbieten. In Dänemark ist dies bereits der Fall, dort ist seit 2013 die Installation von Öl- und Gasheizungen in Neubauten und seit Anfang 2016 der Einbau von Öl-Heizkesseln in Bestandsgebäuden untersagt.

Ausbau der erneuerbaren Energie bedingt Probleme

Eine Schlüsselaufgabe bei dem klimaneutralen Umbau der Energiewirtschaft kommt dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu. Diesbezüglich wurden in der Vergangenheit bereits große Fortschritte erzielt, im Jahr 2015 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 31,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies einen Anteilszuwachs um 4,2 Prozentpunkte. Nun ist die Stromproduktion aus Wind und Sonne abhängig von Tageszeit und Wetter und verteilt sich regional ungleichmäßig. Dies hat dies zu erheblichen Ungleichgewichten im deutschen Stromnetz geführt. In Verbindung mit der hohen Kostenbelastung der Stromverbraucher sowie den zunehmenden Akzeptanzproblemen in Teilen der Bevölkerung, führte dies zuletzt zu einer deutlichen Reduktion der Förderung, die sich bereits merklich im Ausbautempo niedergeschlagen hat.

 

 

Sinkende PV-Dynamik in Deutschland

Global betrachtet verzeichnen sowohl die Windkraft als auch die Photovoltaik nach wie vor hohe Zuwächse. So hat der Zubau von Photovoltaikanlagen im Jahr 2015 weltweit um 25,5 Prozent auf 50,6 GWp zugelegt, die für die Branche wichtigsten Länder waren China (15,2 GWp, +46 Prozent), Japan (11 GWp, +13 Prozent) und die USA (7,3 GWp,+18 Prozent). In Deutschland hingegen hat das Tempo durch die EEG-Novellen von 2012 und 2014 spürbar nachgelassen. Wurden noch 2012 neue Kapazitäten im Umfang von 7,6 GWp installiert, beschränkte sich der Zubau in 2015 auf 1,46 GWp, im ersten Halbjahr 2016 waren es sogar nur 0,5 GWp.

…und Vollbremsung im deutschen Windmarkt

Die Windenergie verzeichnet global sogar eine noch höhere Dynamik. Im Jahr 2015 belief sich der Zubau auf 63,2 GW, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 23,7 Prozent (siehe Grafik). Damit entfiel auf sie ein Viertel der global neu installierten Leistung, während Kohle- und Gaskraftwerke lediglichauf 42 resp. 40 GW kamen. Allerdings führt dieser Ausbau zu wachsenden Disparitäten in den Netzen. So konnten 2015 in China 33,9 TWh Windenergie (entspricht 15 Prozent der Produktion) aufgrund von Netzengpässen nicht genutzt werden, die Beschränkungen betrafen im Durchschnitt 15 Prozent der Produktion (Quelle: GWEC). Mit ähnlichen Problemen kämpft auch Deutschland, wo die installierte Onshore-Leistung von 2010 bis 2014 um 220 Prozent zugenommen hat. Da dies vor allem in Norddeutschland erfolgt ist, während sich der Strombedarf vor allem im Süden der Republik konzentriert, hat dies zu erheblichen Netzungleichgewichten geführt. Da der deswegen dringend benötigte Ausbau der Stromtrassen derzeit zu langsam ist, wurde mit der jüngsten EEG-Novelle (seit JahresanJahresanfang in Kraft) das jährliche Onshore-Ausbauvolumen auf 2.800 MW gedeckelt.

Power-to-liquid Technologien werden von der Bundesregierung als Schlüsseltechnologie angesehen

Die wachsenden Ungleichheiten im Stromnetz lassen den Bedarf nach passenden Entkopplungstechnologien, mit denen sich die Stromproduktion vom Stromverbrauch zeitlich und (auch räumlich) auf eine wirtschaftliche Weise trennt bzw. mit denen der Ökostrom auch für andere Sektoren (z.B. Verkehr) nutzbar gemacht werden kann, massiv ansteigen. Eine zentrale Stoßrichtung stellt dabei der Ausbau der Übertragungskapazitäten der Netze dar. Aber auch Speicherwasserkraftwerke, Batterielösungen und die sogenannten Power-to-X-Technologien erfahren eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das X beim letztgenannten Punkt steht für unterschiedliche alternative Zielstoffe, in die der Strom umgewandelt wird. Unterschieden werden dabei Lösungen, bei denen der über schüssige Strom in Gas (Wasserstoff oder Methan), Flüssigkeiten (Kraftstoffe), Hitze oder Chemikalien umgewandelt wird. Auch das willpower-energy™ -System, in dem unter Einsatz von Strom in einem biochemischen Prozess Methanol gewonnen wird, zählt zu dieser Kategorie (Power-to-Liquids). Die Bedeutung dieser Ansätze hat auch die Bundesregierung erkannt, die die Nutzung von Power-to-Gas und Power-to-Liquid-Technologien explizit in ihrem Klimaschutzplan als eine Möglichkeit auflistet, um die Klimaneutralität im Gebäudebereich zu erreichen.

Mit dem willpower-energy™-Konzept verfügt Gensoric über eine Technologie, die sich gleichermaßen dafür eignet, das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung von Gebäuden zu erreichen und gleichzeitig einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes zu leisten. Gerade in dem letzteren Punkt besteht ein wichtiger Vorteil gegenüber der politisch derzeit noch stark präferierten Wärmepumpen-Technologie, deren Stromverbrauchprofil eine Verbrauchsspitze gerade in den kalten und dunklen Monaten aufweist, in denen die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien typischerweise schwächer ausfällt. Das hat zusätzlichen Strombedarf (aus fossilen Kraftwerken) sowie hohe Stromkosten zu Folge, während mit dem willpower-energy™-System gezielt die Niedrigpreisphasen genutzt werden können. Das System eröffnet zudem auch den Energieversorgern und den Heizungsherstellern, deren bisherige Geschäftsmodelle unter Druck geraten sind bzw. noch unter Druck geraten könnten, eine klimaneutrale und damit zukunftssichere Alternative.

Strategie und Planung des Vertriebsmodells

Kooperation mit Meinungsführern

Die Chancen, die sich für Gensoric aus der Kombination der eigenen Technologie und der vorteilhaften Marktentwicklung ergeben, wollen die Rostocker mit einer Vermarktungsstrategie nutzen, die in erster Linie auf der Adressierung der wohlsituierten, ökologisch bewussten Zielgruppe sowie auf der Einbindung der Meinungsführer beruht. Eine Schlüsselstellung hat bei diesem Ansatz die Zusammenarbeit mit dem Freiburger Solarpionier Rolf Disch, mit dem Gensoric Ende 2016 eine Konzeptstudie für ein zu 100 Prozent energieautarkes Haus (Strom und Wärmeenergie) entwickelt und zum Patent angemeldet hat.

Großes Marktpotential

Inhaltlich sieht die Vermarktungsstrategie deswegen vor, sich im ersten Schritt auf neue Einfamilienhäuser mit hoher Energieeffizienz (Passiv- oder Energieplushäuser) zu konzentrieren und erst ab etwa 2020 auch den Bestandsmarkt zu bearbeiten. Insgesamt beziffert Gensoric das Marktpotenzial dieser einen speziellen Anwendungsart der Technologie, also der Anlage für den Einsatz in Einfamilienhäusern im Eigenbesitz der Bewohner, auf deutschlandweit 8,1 Mio. Einheiten. Unter Hinzurechnung der Potenziale in einigen ausgewählten europäischen Ländern, die ebenfalls bereits relativ früh erschlossen werden sollen (Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Österreich), summiert sich der adressierbare Markt auf mehr als 37 Mio. Einheiten, woraus bei Annahme der kalkulierten Absatzpreise ein Umsatzpotenzial von fast 580 Mio. Euro abgeleitet werden kann.

Die tatsächliche Umsatzplanung fällt naturgemäß deutlich zurückhaltender aus. Für Deutschland kalkuliert die Gesellschaft für das Jahr 2025 mit einem Marktanteil von 30 Prozent bezogen auf die neu errichteten Einfamilienhäuser sowie von 1 Prozent bezogen auf die Gesamtheit aller Einfamilienhäuser. In Summe ergibt sich daraus die Zielgröße von 156Tsd. installierten Anlagen und das Potenzial für den Verkauf von 313 Tsd. Enzymkartuschen pro Jahr. Die Marktanteilsannahmen für die europäischen Auslandsmärkte liegen, mit Ausnahme Österreichs, wo Gensoric aufgrund der vorteilhaften gesetzlichen Regulierung mit 3,4 Prozent rechnet, deutlich unter dem deutschen Niveau, zwischen 0,04 Prozent in Spanien und 0,37 Prozent in Großbritannien. Insgesamt beläuft sich der für 2025 kalkulierte Beitrag des europäischen Auslands auf 74,5 Tsd. installierte Anlagen, so dass die Unternehmensplanung für das Zieljahr 2025 von einer Installationsbasis von 231 Tsd. Einheiten ausgeht, wovon aber fast die Hälfte erst in jenem Jahr verkauft und installiert würde.

Zweigleisiges Vertriebsmodell

Um diese Marktdurchdringung zu erreichen, plant das Unternehmen mit einem zweigleisigen Vertriebsmodell. Während die Produktion und der Vertrieb der Systeme nach der ersten Markteinführungsphase bis 2020, für die die Rostocker mit einer kumulierten Absatzzahl im niedrigen dreistelligen Bereich rechnen, an einen oder mehrere Industriepartner vergeben werden sollen, wollen die Norddeutschen den Vertrieb der Enzymkartuschen (Reaktoren) in Eigenregie betreiben. Die Produktion soll zwar an einen Lohnfertiger fremd vergeben werden, doch anschließend will Gensoric die fertigen Reaktoren auf eigene Rechnung vermarkten und sich damit sowohl die gesamte Marge als auch den direkten Kundenkontakt sichern. Die Einnahmen würden sich somit ab 2020aus zwei Quellen speisen: den Lizenzeinnahmen aus den Systemverkäufen (Gensoric rechnet mit 5 Prozent vom Umsatz der Partner) sowie den Reaktor- Erlösen. Auf Basis der vom Unternehmen getroffenen Mengenannahmen, der unterstellten Verläufe der Kostenkurven (steile Degression) sowie der angenommenen Preissenkungen resultiert aus der Businessplanung für 2025 ein Umsatzvolumen von 163 Mio. Euro und ein Rohertrag von 138 Mio. Euro.

Einbindung großer Partner

Dieses hohe Wachstum will Gensoric durch die konsequente Einbindung großer Industriepartner ermöglichen und sich auf die Kernkompetenz, die Weiterentwicklung der Technologie, konzentrieren. Als wichtig erachten wir deswegen, dass die Rostocker bereits in dieser frühen Phase von vielversprechenden Gesprächen mit relevanten Marktplayern wie RWE oder Vaillant berichten können. Auch für die Entwicklung einer CO2-Absorber-Einheit, die den Verzicht auf den Zukauf von CO2 ermöglichen soll, hat sich das Unternehmen hochwertige Unterstützung gesichert. Als Partner konnte Gensoric nämlich das niederländische Unternehmen Skytree gewinnen, das eine vergleichbare Technologie bereits für die Raumfahrt entwickelt hat und vertreibt. Gegenstand der gemeinsamen Aktivitäten ist die Entwicklung eines CO2 – Capturing-Systems, welches im niedrigen kg- Maßstab pro Tag CO2 aus der umgebenden Atmosphäre extrahieren kann. An dem fertigen System soll Gensoric die weltweiten exklusiven Nutzungsrechte für die Bereiche Energiespeicherung und chemische Stoffumwandlung erhalten, während Skytree alle anderen Anwendungsgebiete abdecken darf.

Neue Impulse für den Wettbewerb

Bevor wir uns darüber Gedanken machen konnten, wer unsere Mitbewerber sind, hatten wir bereits begonnen, etwas völlig Neues zu entwickeln.

willpower-energy™ ist das weltweit erste und bislang einzige System, das CO2 zu einer wirtschaftlich nutzbaren Ressource macht und damit aktiv die Energiewende antreibt. Daher gibt es auch keine vergleichbaren Unternehmen am Markt.

Unsere Technologie ist der erste Ansatz, der alle drei Teilbereiche der Methanolwirtschaft kombiniert und abdeckt – und der es möglich macht, eine hundertprozentige Energieautarkie zu erreichen. Vergleichbare Unternehmen am Markt sind dagegen bislang nur in der Lage, einen der folgenden drei Teilbereiche abzudecken:

  • CO2-Anreicherung – also die CO2-Extraktion aus der Umgebungsluft bzw. aus einem Abgasstrom
  • CO2-Umwandlung – in einen nutzbaren Rohstoff oder Energieträger, wie beispielsweise Methanol oder Methan
  • Output-Nutzung – des Methanols oder Methans

Unternehmen aus dem Teilbereich CO2-Anreicherung

Hier sind vor allem die US-amerikanische Firma Carbon Engineering, das Schweizer Unternehmen Climeworks AG sowie Skytree BV aus den Niederlanden aktiv. Sie ziehen das CO2 direkt aus der Umgebungsluft. Carbon Engineering und Climeworks setzen ihre Technologie vor allem im industriellen Bereich ein. Für kleinere oder gar häusliche Maßstäbe ist sie nicht geeignet. Skytree hingegen bedient bei der CO2-Anreicherung eine Größenordnung im Kilogrammbereich und verfügt bereits über ein erstes konkretes Produkt. Auch aus diesen Gründen ist das Unternehmen ein strategischer Partner von uns.

Unternehmen aus dem Teilbereich CO2-Umwandlung

Die wenigen Firmen, die auf diesem Feld tätig sind, entwickeln und nutzen ihre Technologie für den Industriemaßstab und befinden sich zudem erst im Forschungsstadium. So zum Beispiel die Sunfire GmbH aus Dresden. Sie hat ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe aus Industrieabgasen mit hohem CO2-Anteil flüssige Kohlenwasserstoffe erzeugt werden können, die unter anderem als Treibstoff- bzw. Dieselersatz in industriellen Größenordnungen nutzbar sind. Ein weiteres Unternehmen, das sich mit der CO2-Umwandlung beschäftigt,  ist die Exytron GmbH. Ihr Ansatz fokussiert dieselbe Zielgruppe wie wir, wobei jedoch keine direkt Konkurrenzsituation entsteht.

Vielmehr unterscheiden sich die Ansätze vor allem in:

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Unternehmen und Ansätze aus dem Teilbereich Output-Nutzung

Wer CO2-Umwandlung betreibt, versucht meist auch, ein Geschäftsmodell zu etablieren, mit dem die Erzeugnisse aus diesem Prozess genutzt werden können – so wie die Sunfire GmbH. Mehr Ansätze gibt es im Bereich der reinen Methanolversorgung und -umwandlung. Derlei Firmen sehen wir als strategische Partner in der willpower-energy™ -Wertschöpfungskette. Dazu zählen unter anderem:

  • Global Heating Technologies, die flammenfreie Methanolheizungen entwickeln
  • Silent Power AG, die sich mit der Methanolversorgung sowie mit methanolbetriebenen Blockheizkraftwerken beschäftigen

 

Wie sich willpower-energy™  von Batterie-Speichersystemen abgrenzt

Auch Batteriespeicher stehen nicht direkt mit uns in Konkurrenz, weil sie:

  • eine stark begrenzte Kapazität bieten und nur als Kurzzeitspeicher dienen
  • eine stark begrenzte Lebensdauer
  • von begrenzt verfügbaren Ressourcen wie zum Beispiel Lithium abhängig sind.

Batteriespeicher dienen daher eher als nützliche Ergänzung zu unserem System.

Markenschutz / Patentschutz

Das Unternehemen verfügt über eine starke Schutzrechtsbasis. 12 inernationalisierte Patententfamilien (mindeschutzumfang ist USA und Europa) die sämtliche Aspelte um die Technologie „elektrochemie an direkt geheizten Elektroden" und deren Anwendung sowohl generell im Bereich der elektrochemischen Synthese als auchfür die spezielle elektrobiokatalytsiche Umwandung von CO2.Diese Patente sind entweder im Besitz der Gensoric GmbH oder werden über exklusive Lizenzen dem Unternehmen zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus besitzt das Unterhemen zu dem Projekt willpower-energy™  mehrere Markenrechte sowie die dazugehörigen Internet Domains.

  • Gensoric GmbH
  • Fundingschwelle: Keine
  • Zeichnungsvolumen: 950.000 €
  • Unternehmensphase: Expansionsphase
  • Mindestzeichnung: 150 €
  • Finanzinstrument: Vermögensanlage
  • Beteiligungsform: Nachrangdarlehen
  • Zinsauszahlung: jährlich
  • Verzinsung: 3 Stufen je nach Investment: 4,5% | 6,25% | 8,25%
  • Kündigungsfrist: 3 Monaten zum Ablauf der Mindestlaufzeit
  • Kosten / Gebühren: keine Kosten für Anleger
  • Laufzeit: Mindestlaufzeit bis 31.12.2022 | ohne Kündigung erfolgt Verlängerung um 1 Jahr
  • Investment noch 13 Tage möglich
  • Website: www.willpower-energy.de

Warnhinweis:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Hinweis:
Für die Inhalte der jeweiligen Emissionen sind ausschließlich die Emittenten verantwortlich.