02 AUG 2016

Saubere Energie aus kleinen Algen

Mikroalgen werden heute als hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel für den menschlichen Verbrauch, in der Pharmazie und Kosmetik sowie als Dünger eingesetzt. Auch auf der Suche nach einem neuen Energieträger stehen die mikroskopisch kleinen Einzeller immer wieder im Fokus der Forschung. Alga Pangea kann in dieser Branche weitere Kunden finden. Die Frankfurter Allgemeine berichtet über den Stand der Entwicklung.

Grüne Energie aus Alga Pangea Mikroalgen

Der Markt für Nahrung und Futtermittel aus Algen oder mit Algenanteilen ist bereits gut entwickelt und bietet großes Wachstumspotenzial. Auch wenn das aktuelle Produktionsvolumen und die Marktgröße für Algenerzeugnisse relativ klein in Bezug auf andere alternative Quellen ist, spricht das Marktwachstum eine deutliche Sprache: Seit der Jahrtausendwende hat sich die Marktgröße verfünffacht.

500-mal mehr Energie als Mais

Mit der Möglichkeit Mikroalgen auch als Energieträger zu nutzen, kann der Bedarf an dem grünen Urstoff exponentiell steigen. Vor allem die höhere Energiedichte macht Algen in Konkurrenz zu Energiemais- und raps interessant. „Mehr als fünfhundertmal mehr Energie pro Flächeneinheit und Jahr als Mais können sie nach manchen Berechnungen liefern.“, heißt es in der Frankfurter Allgemeine. Die Suche nach der richtigen Alge für das entsprechende Anwendungsgebiet stellt die aktuelle Forschung allerdings vor große Aufgaben – vermutet werden über 150.000 unterschiedliche Salz- und Süßwasserarten.

Super-Food Chlorella Vulgaris als Super-Sprit?

Eine der bekanntesten Algenarten ist die zur Lebensmittelherstellung zugelassene Typusart Chlorella Vulgaris. Es gibt eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien, die die unzähligen gesundheitlichen Wirkungen der Chlorella-Alge belegen. Keine Pflanze enthält mehr Chlorophyll als die Chlorella Algen und zeichnet sich somit durch eine tiefgrüne Farbe aus. Das Chlorophyll der Chlorella Alge erhöht den Schutz sowie die Regenerationsfähigkeit jeder einzelnen Körperzelle. Auf diese Weise verlängert sich deren Lebensdauer, so dass der Alterungsprozess spürbar verlangsamt wird.

Dass auch eine Alge, die letztlich unsere Energiegewinnung revolutioniert oder als Grundstoff für Flugzeugkerosin aus dieser Gattung kommt, ist durchaus denkbar. Es gibt vielfältige Möglichkeiten aus Algen Energie zu gewinnen. Wertvolle Fettstoffe können zu Diesel verarbeitet werden, Algen können Wasserstoff produzieren oder in einer Biogasanlage fermentiert werden. Welcher Weg bei der Energieproduktion aus Algen die Zukunft bestimmen wird, ist heute noch nicht absehbar. Dass Algen dabei helfen können, in Zukunft Energie zu produzieren, scheint aber sehr wahrscheinlich.

Algenproduktion in Güssing

Für Alga Pangea liegt der Vertriebsfokus vorerst auf der Pharmazie und Nahrungsmittelindustrie. Mit der Zucht von gängigen Algensorten wie Chlorella, Spirulina, Nannochloropsis lassen sich diese Branchen gut bedienen. Für die derzeit geplante jährliche Produktion von 42 Tonnen Mikroalgensubstrat im Güssinger Produktionswerk liegen bereits heute von potentiellen Abnehmern Absichtserklärungen vor, die die Abnahme von mehr als 60 Tonnen vorsehen. Dies entspricht einer Auslastung von 140 %.

Aktuell hat Alga Pangea mit der Kreditzusage durch die BKS Bank AG eine weitere Voraussetzung für den Bau der Algen-Zuchtanlage im österreichischen Güssing geschafft. Das Grundstück für die Anlage wurde bereits erworben.

Mehr Informationen zu Alga Pangea sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Projektseite des Crowdinvestings.

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