05 SEP 2014

Aus dem Leben eines Steuerberaters

Wie der Beruf des Steuerberaters ein modernes Update bekommen kann, hat unser Crowdinvesting Capsivera erst kürzlich gezeigt. Mit neuester Technik und Software sowie einer Online-Steuerberatung reagiert das Unternehmen auf die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft.

Geschäftsführer Bischof, Bröder
Steuerberater Christian Bröder und Unternehmensberater Carsten Bischof

Doch was muss ein Steuerberater heute eigentlich leisten? Es reicht nicht aus, allein die Materie zu beherrschen. Entertainer spielen, Marketingexperte werden und Fachprofi sein, das sind die Vorrausetzungen einer erfolgreichen Steuerberatung. Wie unser Crowdinvesting-Unternehmen sich diesen Aufgaben stellt, verrät Christian Bröder, Steuerberater und Geschäftsführer bei Capsivera Steuerberatung.

Liebe Mikroinvestoren,

mit diesen Zeilen möchte ich Ihnen den Beruf des Steuerberaters, natürlich besonders des Steuerberaters bei der Capsivera, einmal aus meinem ganz persönlichen Blickwinkel näher bringen.

Beinahe jeder von Ihnen dürfte ein mehr oder weniger detailliertes Bild eines Steuerberaters im Kopf haben. Doch womit beschäftigt sich der Steuerberater tagtäglich? Und was macht eigentlich die Faszination des Berufes aus?

Steuerberater… alles „Erbsenzähler“ und „komische Zahlenmenschen“. Oft steht man vor solchen Vorurteilen. Und die Vorurteile kommen auch nicht von ungefähr.

Akribie, Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit sind wichtige Voraussetzungen für die berufliche Tätigkeit. Der Gesetzgeber hat dies entsprechend gewürdigt und die Gewissenhaftigkeit explizit in das Steuerberatungsgesetz aufgenommen. Sie stellt eine der zentralen Berufspflichten des Steuerberaters dar. Ein überdurchschnittliches Zahlenverständnis ist nicht zwingend notwendig, aber selbstverständlich hilfreich.

Wichtiger ist ein grundsätzliches Verständnis für die komplexe steuerliche Materie. Einfaches auswendig lernen bringt hierbei überhaupt nichts. Es gilt, zum Teil hochkomplizierte, Sachverhalte zu erfassen und steuerlich zu würdigen. Nicht immer gibt es hierbei die eine korrekte Lösung.

Gerne vergleiche ich die Materie mit mathematischen Problemen, z. B. Funktionen. Wo liegen deren Extremwerte? Ab welchem Punkt ist beispielsweise die Produktion eines Produktes rentabel? Bis zu welchem Punkt lassen sich Vorsorgeaufwendungen (Versicherungen) noch steuermindernd in der Einkommensteuererklärung absetzen? Können Parameter der Funktion angepasst werden, um ein noch günstigeres Ergebnis zu erzielen oder einen Nachteil zu vermeiden? Ok, erwischt, doch ein „Zahlenschubser“… Doch exakt diese Fragestellungen sind es, die mich vorantreiben.

Der Steuerberater muss gleichzeitig ein guter „Entertainer“ sein. Es nützt nichts, das deutsche Steuerrecht zu beherrschen. Dieses muss auch an den Mandanten gebracht werden können.

Einen komplizierten Sachverhalt und dessen Lösung verständlich erläutern zu können ist nicht minder wichtig, als diesen selbst zu lösen. Oft habe ich in meiner Laufbahn Sätze wie „mein Steuerberater ist super nett, aber ich verstehe nie, was der eigentlich macht“ oder ähnlich gehört. Es ist mir ein persönliches Anliegen, Ihnen Ihre persönliche steuerliche Situation so detailliert wie Sie es benötigen zu erörtern. Schließlich heißt der Beruf SteuerBERATER. Sie, als Mandant, müssen in die Lage versetzt werden, grundsätzliche steuerliche Entscheidungen treffen zu können. Um die „technischen Details“ der Umsetzung kümmert sich dann die Capsivera. Dass meine Erklärungen klar und verständlich sind, wurde mir durch zahlreiche Mandanten bereits bestätigt.

Doch die Arbeit eines Steuerberaters ist weit mehr als die tägliche Routine aus Lohn, Buchführung, Bilanzen, Steuererklärungen und Steuerbescheiden. Der Steuerberater von heute muss sich auch mit anderen Themengebieten befassen. Hierzu gehört beispielsweise das Marketing. Der Vertrieb und das Marketing werden in unserer Kanzlei hervorragend durch Herrn Bischof geleitet. Ich möchte mir an dieser Stelle eigene Ausführungen ersparen und Herrn Bischof – in einem eigenen Beitrag – zu Wort kommen lassen.

Um nicht zu sehr abzuschweifen, liebe Mikroinvestoren, möchte ich Ihnen abschließend noch einen Aspekt des Berufes aufzeigen, der mir persönlich äußerst wichtig ist. Sehr liegt mir an der ständigen Aus- und Weiterbildung meines hervorragenden Kanzleiteams insbesondere der Auszubildenden.

Neben den obligatorischen Schulungen nehme ich mir auch im, teilweise hektischen, Kanzleialltag die Zeit, meine Mitarbeiter nicht einfach mit der Antwort auf eine Frage „zu versorgen“, sondern gezielt darauf hinzuwirken, dass der Mitarbeiter die Frage auf Basis seines vorhandenen Wissens selbst löst. Dem Mitarbeiter mag mit der kurzfristigen Lösung (von meiner Seite) schneller geholfen sein. Die eigene Erarbeitung des Problems ist für den Mitarbeiter jedoch befriedigender und bringt ihn langfristig weiter.

Liebe Mikroinvestoren, ich hoffe Ihnen einen interessanten Einblick in den Beruf des Steuerberaters gegeben zu haben.

Gerne möchte ich mit den nächsten Veröffentlichungen meinem Team die Möglichkeit einräumen, an dieser Stelle einige Worte an Sie zu richten. Ich hoffe auf Ihr Interesse.

Mehr Informationen sowie die Möglichkeit in Capsivera zu investieren, gibt es auf der Projektseite.