09 AUG 2016

Barrierefreier Ausbau lockt Gäste auf Gut Hammer

Die barrierefreie Sanierung von Gut Hammer ist nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern hat auch ökonomisches Potenzial. Studien belegen eine höhere Auslastung durch eine zahlungskräftige Kundschaft. Das bisher eingeschränkte Angebot im Berliner Umland trifft auf eine nicht gesättigte Nachfrage.

Gut Hammer - Erfolgsfaktor Barrierefreiheit

Barrierefreier Tourismus ist heute kein Randthema mehr. Mit europaweit geschätzten 134 Millionen Menschen mit Behinderung, die bereit wären über 80 Milliarden Euro auf Reisen auszugeben, erlangt eine lange Zeit stiefmütterlich behandelte Gästegruppe zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Hinzu kommt ein demografischer Wandel, der im EU-Raum ein deutliches Wachstum von über 30 % der Generation 60plus bis 2030 erwarten lässt. Damit steigt auch kontinuierlich der Bedarf an barrierefreien Angeboten. Für viele Menschen mag die Barrierefreiheit (noch) nicht notwendig sein, für alle bietet sie heute schon Komfort. Ein barrierefreier Tourismus ist heute nicht mehr nur ein klassischer „Tourismus für Menschen mit Behinderung“, sondern spricht eine diverse und wachsende Zielgruppe an.

Enormes Wachstumspotenzial in zahlungskräftiger Zielgruppe

Dem großen Interesse durch Familien mit Kindern und mobilitätseingeschränkte Menschen stehen europaweit und auch im Berliner Umland nur wenig barrierefreie Tourismusangebote und Dienstleistungen gegenüber. Gerade in Brandenburg stellt aktuell weniger als ein Drittel der 1.650 Beherbergungsbetrieben eine barrierefreie Ausstattung bereit. Dass das der Nachfrage nicht gerecht wird, belegen Anwendungsfälle in denen ein Umbau zu einem deutlichem Auslastungszuwachs von über 20  % geführt haben. Das Angebot barrierefreier Unterkünfte hat sich zwar bei 3-4 Sterne Hotels durch Erweiterungen und Neubauten leicht vergrößert, ist aber bei Pensionen und preiswerteren Hotels in den letzten Jahren eher gleichgeblieben. Laut mehreren Gutachten kann auch Gut Hammer im direkten Berliner Umland aufgrund der barrierefreien Übernachtung und Gastronomie die durchschnittliche Bettenauslastung von ca. 40 % auf fast 60 % steigern.

Dabei öffnet ein barrierefreier Umbau die Türen für eine zahlungskräftige Kundschaft. Ältere und behinderte Menschen geben für Urlaub durchschnittlich 80 € pro Person und Tag aus. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei nur 60 €. Insgesamt liegen die Mehrausgaben bei Menschen mit Behinderung, Rentner und Familien mit Kleinkinder bei ca. 33 %. Diese Zielgruppe ist es auch, die ihre Tourismuserfahrungen besonders stark in zukünftige Urlaubsentscheidungen einfließen lässt. Behinderte und ältere Gäste sowie Familien mit Kleinkindern haben ein hohes Stammkundenpotenzial und können gezielt angesprochen und beworben werden.

 „Plötzlich stand für mich fest, ich errichte auf „Gut Hammer“ einen barrierefreien Ferienpark.“

Für den Ausbau von Gut Hammer zu einem barrierefreien Ferienressort gibt es viele betriebswirtschaftliche Gründe. Auch das Land Brandenburg ist vom Konzept überzeugt und beteiligte sich über die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit einer nicht rückzahlbaren Förderung in Höhe von 435.200,00 €. Die Idee kam den Eigentümer und Betreiber Helmer Fischer jedoch nicht aus ökonomischen Kalkül. Die Erfahrung mit einem im Rollstuhl sitzenden Menschen zusammenzuarbeiten und die Beobachtung wie schwer es sein muss, im Berliner Umland auf oftmals unüberwindbare Hindernisse zu treffen, ließ ihn ins Grübeln kommen: „Die Busse konnten sich nicht absenken. Das einzige Restaurant in Liebenwalde hatte 3 Stufen, der Arzt hatte seine Praxis im Souterrain, also 5-6 Stufen zum Keller, die Bürgersteige waren oft zu schmal, fast alle Ausflugslokale und Pensionen innerhalb der Schorfheide waren nicht barrierefrei“, beschreibt Helmer Fischer seine Erfahrungen. „Plötzlich stand für mich fest, ich errichte auf „Gut Hammer“ einen barrierefreien Ferienpark.“ Mit der Idee eine Ferienanlage zu bauen, wo alle Menschen, ob alt oder jung, ob gesund oder körperlich eingeschränkt, Urlaub machen können, entwickelt sich heute auf Gut Hammer ein aufregendes Tourismuserlebnis für junge und alte Großstädter mit barrierefreie Gestaltung und direkter Anbindung an das UNESCO anerkannte Biosphärenreservat Schorfheide.

 Mehr Informationen zu Gut Hammer sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Projektseite des Crowdinvestings. 

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