26 AUG 2015

Casual Dining Startup Ohlala gewinnt drei Business Angels

Das Gastro-Start-Up Ohlala Franchise und Beteiligungen GmbH konnte seinen Gesellschafterkreis um drei Business Angels erweitern. Damit konnten nicht nur weitere Finanzmittel gesichert werden; es wurden auch langfristige Partner und verlässliche Berater gewonnen.

Business ANgels Ohlala

Besonders erfreulich ist das Engagement der Wolfman Holdings GmbH / Food Venture I (Prof. Wolf Michael Nietzer). Prof. Nietzer ist Mitglied der Food Angels, einer Gruppe von Investoren und Business Angels, die Ihren Anlageschwerpunkt im innovativen Lebensmittel- und Gastrobereich sehen.

“Wir, die Food Angels, “ erklärt Prof. Nietzer auf food-angels.org, „zeichnen uns durch langjährige Erfahrung, hohe Kompetenz und kurze Entscheidungswege aus, und wenn wir uns einmal für eine Beteiligung entschieden haben, dann stehen wir für ein nachhaltiges Engagement und emotionale Verbundenheit zum Startup.”

Erfahrung und Kapital

Ohlala-Geschäftsführer Jürgen Zender sieht neben dem unmittelbaren Effekt der Stärkung der Eigenkapitalbasis vor allem Synergie-Effekte und Know-how Transfer durch das Food Angels Netzwerk: „Unsere neuen Investoren sind für uns ein maßgeblicher Meilenstein auf dem Weg zum Marktführer für französische Systemgastronomie in Deutschland."

Aktuell arbeitet man bei Ohlala an der Eröffnung des bisher größten Standorts in der Schlossgalerie in Rastatt. Auf 470 qm, verteilt auf 2 Etagen und zwei großen Sonnenterrassen, präsentiert das Unternehmen dort eine großzügige und entspannte französische Esskultur.

 

+++UPDATE 26.08.2015: Interview mit Food Angel Prof. Nietzer+++ 

Wir haben mit Prof. Nietzer gesprochen und ihn nach den Beweggründen für sein Engagement gefragt.

DEUTSCHE MIKROINVEST (DMI): Sehr geehrter Herr Prof. Nietzer, vor wenigen Tagen haben Sie eine neue Beteiligung bei Ohlala angekündigt, wer ist der Business Angel Prof. Nietzer und welchen Fokus haben Sie?

Einige Informationen zu meiner Person und Aktivitäten finden Sie in den einschlägigen Social Media Netzwerken.  Ich bin Angel  Investor (WOLFMAN Holdings GmbH, www.startupcapital.de), und insoweit auch als beim Business Angel Network Deutschland BAND registrierter Business Angel, Mitbegründer der Food Angels Deutschland (www.food-angels.org) als auch  Transaktionsanwalt (Nietzer & Häusler, www.unternehmensrecht.com).  WOLFMAN Holdings ist eine eigenfinanzierte Beteiligungsgesellschaft, die Beteiligungen im Bereich Old Economy und New Economy hält und sich bei diesen in der Regel auch bei nachfolgenden Finanzierungsrunden in Höhe ihres bisherigen Anteils einbringt.  Und die Food Angels verstehen sich nicht nur als klassische Business Angels, sondern als langfristige Partner und verlässliche Berater von innovativen Unternehmen im Lebensmittelsektor. Ihr Ziel ist es, Food-Startups mit Kapital, Wissen und Kontakten zu fördern. Die Food Angels sind ein professionelles Netzwerk, bestehend aus erfahrenen Experten aus den Bereichen Lebensmittel (einschließlich Forschung und Entwicklung), Unternehmertum (Old und New Economy), Wirtschafts- und Transaktionsrecht (auch USA) sowie Finanzen. Investiert wird (jeder rechtlich unabhängig für sich selbst) in den Phasen Pre-Seed, Early Stage und Series A. Zum weiteren Netzwerk gehören Lebensmittelunternehmen, Verbände, VC/Private Equity Gesellschaften, Business Angels, Family Offices und erfolgreiche Gründer. Am 8. und 9. Mai 2015 wurde das erste Food Angels Startup Bootcamp in Heilbronn mit zehn Startups veranstaltet.

DMI: Wer beteiligt sich in welcher Form an Ohlala und handelt es sich um ein reines finanzielles Engagement?

WOLFMAN Holdings über sein Vehikel Food Ventures I GmbH & Co,KG , welche sich auf den Bereich Food konzentriert.  Das Engagement ist nicht rein finanziell,  sondern dem eines Business Angel Invest entsprechend angedacht. Sparring, Vernetzten, etc.

DMI: Was hat Sie an Ohlala begeistert, dass Sie dieses Engagement eingehen?

Das Konzept nebst  französischer Ausrichtung, überschaubarer Mitteleinsatz und dennoch Chance auf schnelle Marktdurchdringung.

DMI: Als Business Angel wägen Sie ganz speziell alle Vorhaben ab. Wenn Sie in Ohlala investieren, sehen Sie sicherlich eine realistische Chance, dass sich das Konzept durchsetzen kann. Wie sehen Sie Chancen von Herrn Zender, Lizenzpartner und Konzept erfolgreich zu etablieren?

Unser Engagement zeigt, dass wir daran glauben, dass sich das System, getrieben von Herrn Zender, etablieren und einen angemessen Return auf das eingesetzte Kapital geben kann. Die sorgfältige Auswahl von Franchisenehmern und Standorten wie auch gleichbleibend hohe Qualitäts- und Servicestandards in allen Franchisebetrieben sind essentiell. 

DMI: Sie sind Experte für Food Beteiligungen. Food Franchise Systeme sind Crowdinvestoren oft suspekt, da sie schrittweise wachsen und der Erfolg auch von weiteren Unternehmern, den Lizenznehmern abhängt. Gibt es etwas, was Sie Crowdinvestoren zur Auswahl von Beteiligungen an einem Food Konzept raten würden?

Das ist eine sehr schwierig zu beantwortende Frage. Es gehört einige Erfahrung dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen. Eine Marktanalyse ist wichtig, eine ausreichende Finanzierungsrunde für den Start, Gründerqualitäten (Branchenerfahrung ist keine Voraussetzung),  stringent von A – Z durchdachtes Konzept, Bereitschaft zur  perfekten Umsetzung und stetem Feilen an Verbesserung sowie zur Skalierung des Konzepts,  und im übrigen das richtige Bauchgefühl. 

DMI: Herzlichen Dank für das Interview und wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre Unternehmungen.

 

Mehr Informationen zu Ohlala sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Projektseite des Crowdinvestings.

 

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