27 OCT 2015

Deutsche Assistenzhunde in Ausbildung

Um dem wachsenden Bedarf von Assistenzhunden gerecht zu werden, bildet das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum stetig neue Hunde aus. Wir stellen ausgewählte Tiere mit ihren zukünftigen Aufgaben vor und erklären, warum diese die Krankenkassen entlasten könnten.

Neue Azubis für das DEUTSCHE ASSISTENZHUNDE ZENTRUM

Der Bedarf an Assistenzhunden liegt bei 30 Bewerbern auf einen Hund. Um diesen langfristig decken zu können, eröffnet das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum neue Standorte und arbeitet mit zahlreichen Franchisenehmern zusammen. Auch gibt es einen steten Zulauf an neuen Hunden, die die kostenintensive Ausbildung mit ihren menschlichen Partner oder als Fremdausbildung durch das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum beginnen.

Nicht nur das ein Assistenzhund eine entscheidende Unterstützung und ein treuer Partner im Lebensalltag der Hundehalter sein kann, auch wurde bereits in Studien belegt, dass zum Beispiel die mit einem LPF-Hund erlangte Selbstständigkeit, das Selbstwertgefühl des Hundehalter ansteigen lässt und zusätzlich das Vertrauen, die Unabhängigkeit und die Fröhlichkeit verbessert.

Individuelle Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Menschen: Der LPF Assistenzhund

marla lpf                     ilya lpfAls LPF Assistenzhund unterstützen Marla und Ilya (v. l. n. r.) ihre Partner im Alltag durch individuelle Aufgaben. Marla und Ilya können während ihrer Ausbildung ein breites Spektrum an Tätigkeiten lernen, die von der Hilfe beim An- und Ausziehen, über das Aufheben diverser Gegenstände bis hin zum Ausräumen der Waschmaschine reichen. Je nach Assistenzfall werden die Hunde auch darin trainiert, neben dem Rollstuhl an der Leine zu gehen und auf Kommando, die gewünschte Position einzunehmen. So kann gewährleistet werden, dass der Hund seinem in der Mobilität eingeschränkten Herrchen überall hin folgen kann.

Eine im Jahr 2006 vorgestellt Studie kam zu dem Schluss, dass die Assistenzhundepartner im Durchschnitt 4,3 Stunden weniger Hilfe von Freunden und Familie, als die Menschen mit einer vergleichbaren Körperbehinderung benötigen. Diese geringe Abhängigkeit würde sich bei mobilitäteingeschränkten Menschen auch in den notwendigen Stunden für Pflegepersonal bemerkbar machen und so Einsparungen für die Krankenkassen bedeuten.

Weniger Einschränkungen bei posttraumatischer Belastungsstörung: Der PTBS Assistenzhund

bymax ptbs

Als PTBS Assistenzhund wird Baymax speziell für die Einschränkungen einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung ausgebildet. Dabei zählt es zu seinen zentralen Aufgaben Menschen zu helfen, deren Alltag durch Flashbacks, Dissoziationen und Albträume bestimmt ist.

Der Hund erlernt in der Ausbildung sowohl äußerliche Aufgaben, die für andere sichtbar sind, als auch verarbeitende Aufgaben, die für Außenstehende nicht sichtbar sind. Dabei lernt er je nach Ausprägung der posttraumatischen Belastungsstörung zum Beispiel anzuzeigen, ob sich weitere Personen im Raum befinden, mit bestimmten Kommandos seinen menschlichen Partner auf Flashbacks aufmerksam zu machen oder das Handy zu bringen, um während einer Krise Unterstützung zu rufen.

Eine vom Deutschen Assistenzhunde-Zentrum durchgeführte Studie bestätigt den Wert des tierischen Partners für die betroffenen Menschen. Die befragten Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen gaben an, dass sich die Lebensqualität durch den Hund verbessert hat und Angstzustände, Dissoziationen und Flashbacks zurückgegangen sind.

Mehr Informationen zum Deutsche Assistenzhunde-Zentrum sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Projektseite des Crowdinvestings.

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