26 NOV 2016

So hilft die lückenlose Chargenrückverfolgung den Herstellern und Verbrauchern im Ernstfall

Immer wieder beunruhigen Lebensmittelskandale die Verbraucher. Die Gefahr kann man oft weder riechen noch schmecken. Wie reagieren die Lebensmittelhersteller bei einem Worst-Case-Szenario? Am Beispiel eines Salmonellen-Befalls zeigen wir, wie FoodConTrack die Lebensmittelsicherheit vom Bauernhof bis zum Teller erhöhen kann und den Herstellern die Möglichkeit gibt, schnell zu handeln.

Sichere Lebensmittel mit FoodConTrack

Grundsätzlich gilt, dass überall, wo sich das Produkt befindet, die Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss. Werden nun bei einer Kontrolle im Supermarkt Salmonellen zum Beispiel auf einem Hähnchen festgestellt, ist Eile geboten. Eine Infektion mit den Bakterien, die unter anderem über kontaminiertes Fleisch, Wurstwaren oder rohe, unzureichend erhitzte Eier in die Nahrung kommen, führt zu Bauchschmerzen, Durchfall, Fieber und manchmal Erbrechen. Vor allem für Kleinkinder und ältere Menschen können diese Symptome den Körper lebensgefährlich austrocknen.

Lange Recherche nach Salmonellenalarm

Werden die Erreger im Supermarkt auf einem Produkt gefunden, muss die Herkunft zurückverfolgt werden. Heute ist dies häufig nur kleinschrittig möglich: Der Supermarktleiter kennt den Lieferanten (den Großhändler), der wiederum den Produzenten, der wiederum kann die Charge in seinem Betrieb definieren und weiß, wo die anderen Hähnchen hingegangen sind. Nur der Produzent hat das Wissen über den gesamten Entstehungsprozess des Hähnchens. Er kennt alle Futtermittellieferanten und muss diese kontaktieren, um die Zusammensetzung der Futtermittel zu erfahren. Der Futtermittelhersteller kennt die genaue Zusammensetzung des gelieferten Futters und deren Lieferanten. Er muss sich also mit den Lieferanten der Zusatzstoffe in Verbindung setzen (und die Kontaktdaten an den Kontrolleur weitergeben) usw. Parallel dazu hat der Kontrolleur den Produktionsbetrieb für die Hähnchen geschlossen und abgeriegelt. Bis all diese Informationen vom Kontrolleur zusammengetragen wurden und er wirklich reagieren kann, vergeht viel Zeit.

Schnelle Reaktion dank FoodConTrack

Mit FoodConTrack kann diese Ereigniskette verkürzt und der Verbraucher besser geschützt werden. Über den FoodConTrack-QR-Code kann der Lebensmittelkontrolleur sofort feststellen, wo die anderen Hähnchen aus dieser Charge liegen (er muss nicht erst den Lieferanten und den Hersteller kontaktieren) und den Verkauf vor Ort sofort unterbinden lassen. Er erfährt direkt den Produktionsverlauf, die verfütterten Futtermittel und kann sofort mit den Unternehmen Kontakt aufnehmen. Parallel kann er den Produzenten informieren und alle notwendigen Maßnahmen im Produktionsbetrieb einleiten.

Die unmittelbare Verfügbarkeit aller wichtigen Informationen zum Produkt schützt Verbraucher und Hersteller. Der Verkauf der kontaminierten Produkte kann sofort gestoppt und die Ursache in der Lieferantenkette gesucht werden. Durch die schnelle Reaktion gelingt es den Zugang zu den verdorbenen Lebensmitteln zu minimieren. Die Kosten für die Rückrufmaßnahmen konnten wesentlich eingeschränkt werden, da ohne Zeitverlust zielgenauer und chargenorientierter rückverfolgt werden konnte. Dank FoodConTrack ließ sich auch die die Ursache für den Salmonellenbefall sehr viel schneller ermitteln.

Mehr Informationen zu FoodConTrack sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Projektseite des Crowdinvestings.

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Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.