15 AUG 2014

"Kapital für Unternehmen gegen Rendite für Investoren"

Der Steuerbranchen-Blog Steuerköpfe hat mit dem Geschäftsführer von Deutsche Mikroinvest, Knut Haake, ein Interview geführt und über den Stand des Crowdinvestings in Deutschland gesprochen.

Deutsche Mikroinvest Knut Haake

Vor allem die Vorteile für Unternehmen im Vergleich zu herkömmlichen Finanzierungen standen dabei im Vordergrund. "Der alte Markt der Finanzvermittler beruhte auf Papier, Telefon, einem begrenzten Abnehmerkreis und festen Zeichnungsgrößen von 5, 10 oder 15 TE – sowie einer zunehmenderen Regulierung. Jetzt können wir per Internet an alle möglichen Interessenten vermarkten. Das Ergebnis: Anzahl Interessenten rauf, Mindest-Zeichnungssumme runter. Wir haben eine breitere Vertriebsbasis und durch die digitale Kommunikation wurde der Vermittlungsprozess aufgewertet zu einer Kommunikationsdienstleistung, von der die Unternehmen nicht nur durch den Zugang zu Kapital profitieren."

Da wir bei Deutsche Mikroinvest unseren Investoren möglichst viele und gute Informationen liefern wollen, haben wir uns selbst Pflichten auferlegt, um jedes Projekt so transparent wie möglich zu gestalten. "Im Gegensatz zu anderen Plattformen veröffentlichen wir nur Unternehmensbewertungen, wenn sie durch einen Wirtschaftsprüfer testiert sind. Wir wollen unsere Investoren nicht beeinflussen, deshalb finden Sie bei uns keine Angaben zum aktuellen Stand von Projekten a la „85% des Ziels erreicht“. Beim Crowdfunding wird oft von Schwarmintelligenz gesprochen. Wir glauben, dass solche Zielerreichungsangaben eher einen Herdentrieb befördern und sich Interessenten dann nicht ausreichend über das Projekt informieren." - so Knut Haake.

Das gesamte Interview mit dem Geschäftsführer von Deutsche Mikroinvest gibt es auf Steuerköpfe zu lesen.

Die aktuellen Crowdinvestings findest du immer auf unserer Projektübersicht.