01 APR 2015

NeuroProof präsentiert Screening-Verfahren auf internationaler Konferenz in Nizza

NeuroProof präsentierte auf der internationalen Konferenz für die Alzheimer und die Nizza seine Screening-Verfahren. Vorgestellt wurden zwei Assays mit denen Medikamente zur Behandlung der Alzheimer- und der Parkinson-Krankheit getestet werden können. Für beide Assays wurde jeweils eine Version mit neuronalen Netzwerken, die aus Mäusen kultiviert wurden bzw. aus hiPSC ausdifferenziert wurden, präsentiert.

NeuroProof Nizza

Das Kürzel hiPSC steht für humane induzierte pluripotente Stammzellen die den Vorteil haben, dass ihr Einsatz nicht wie bei embryonalen Stammzellen aus ethischen Gründen eingeschränkt ist. NeuroProof verwendet hiPSC um neuronale Zellkulturen auf ihren Chips zu züchten und um ihre elektrische Aktivität zu untersuchen.

Alzheimer und Parkinson mit Nervenzellen simuliert

Dabei sind zunehmend Netzwerke mit ausgezeichneten Eigenschaften, wie hoher Aktivität und intensiver neuronaler Kommunikation, zu beobachten. NeuroProof appliziert in vergleichsweise geringen Konzentrationen Toxine, die Alzheimer oder Parkinson auslösen. Dabei sollen die Nervenzellen zwar leicht geschädigt, werden jedoch nicht absterben. Auf diese Weise wollen die Forscher der NeuroProof frühe Stadien der Krankheitsentstehung simulieren.

Großes Interesse an NeuroProof Forschung

Getestet wird, wie Substanzen die gestörte elektrische Aktivität wieder in einen normalen Zustand überführen können. Dr. Benjamin Bader von NeuroProof konnte mit Wissenschaftlern diesen Ansatz, der auf sehr großes Interesse stieß, diskutieren und erste Gedanken für mögliche neue Projekte diskutieren.

Mehr Informationen zu NeuroProof sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Projektseite des Crowdinvesting.

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