10 NOV 2015

NeuroProof prüft Medikamente auf Auslöser für Herzrhythmusstörung

Der Herzschlag wird, ähnlich wie bei Nervenzellen durch elektrische Aktionspotenziale, angeregt. Aus diesem Grund lag es nahe, dass die NeuroProof GmbH auch Herzzellen mit ihrer Technologie testet. Zumal die von der NeuroProof GmbH neu angeschafften Auswertestationen sowohl den Test von Nervenzellen als auch Herzzellen zulassen.

NeuroProof testet Medikamente

Die NeuroProof GmbH konnte von einem ihrer Kooperationspartner aus humanen Stammzellen generierte Herzzellen - sogenannte Kardiomyozyten - kultivieren und mit diesen erste Medikamente testen. Diese Herzzellen zeigen in vitro eine deutliche elektrische Aktivität, die dem beim Menschen gemessenen EKG zuordenbar ist. Damit kann beispielsweise überprüft werden, ob ein Medikament möglicherweise Herzrhythmusstörungen auslöst.

Die elektrische Aktivität, also die Aktionspotenziale, wird in den Herzzellen und den Nervenzellen jeweils durch den Ein- und Ausstrom von Ionen durch Ionenkanäle generiert. Diese Ionenkanäle sind sehr unterschiedlich aufgebaut, aber sowohl in den Herzzellen als auch den Nervenzellen gibt es Ähnlichkeiten. Aus diesem Grund macht es Sinn zukünftige Medikamente parallel in Herz- und Nervenzellen zu testen.

Ob ein Medikament eine Herzrhythmusstörung auslöst, ist ein im konkreten Fall eher komplizierter Prozess. Von der Testung von Substanzen in humanen Herzzellen verspricht man sich bessere Aussagen über die Sicherheit von zukünftigen Medikamenten. Herzrhythmusstörungen bei Medikamenten sind eine der häufigsten Nebenwirkungen, weshalb bestimmte Inhaltsstoffe nicht zugelassen werden können oder sogar vom Markt genommen werden müssen.

Die NeuroProof GmbH wird dieses neue Testverfahren parallel zu seinen Dienstleistungen anbieten und reagiert damit auf die häufige Nachfrage durch bestehende Kunden. Ein erstes Angebot wurde für einen Kunden bereits unterbreitet.

Zukünftig wird die NeuroProof GmbH das Testverfahren weiterentwickeln, um auch Substanzen zu testen, die gegen Herzrhythmusstörungen helfen können. Diese Substanzen können später dazu dienen, einen plötzlichen Herztod zu vermeiden oder einen Herzschrittmacher zu ersparen bzw. die Notwendigkeit eines solchen zu verzögern. 

Mehr Informationen zu NeuroProof sowie die Möglichkeit in das Unternehmen zu investieren, gibt es auf der Crowdinvesting-Projektseite.  

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