20 NOV 2013

NeuroProof Würdigung für Erkennung von toxischen Substanzen ohne Tierversuche

Mit 20 europäischen Partnern hat unser Crowdinvesting Unternehmen NeuroProof das neue in-vitro Verfahren zur Früherkennung unerwünschter Nebenwirkungen von zukünftigen Medikamenten auf das Nervensystem entwickelt. Verschiedene Arbeitsgruppen arbeiteten in dem von der EU geförderten Projekt an neuen Tests um schädliche Nebenwirkungen an Leber-, Nieren- und Nervenzellen frühzeitig erkennen zu können. Damit sollen quälende Tierversuche in Zukunft vermindert oder gar ersetzt werden.

NeuroProof MultiChannel Recordings | Crowdinvesting auf DEUTSCHE-MIKROINVEST.de

Die Wissenschaftler des PREDICT-IV („Vorhersagen in vitro“) Projekts sind jetzt diesem Ziel deutlich näher gekommen. Indem sie Nervenzellen unter realitätsnahen Bedingungen züchten konnten und komplexe umfassende Auswerteverfahren eingesetzt haben, konnten die Wissenschaftler der NeuroProof GmbH die Aussagekraft solcher Testverfahren aus der Petrischale deutlich verbessern.

Die Projektjury würdigte besonders die NeuroProof-Technologie, die es erlaubt für jede Substanz ihre spezifische Wirkungscharakteristik auf die elektrische Aktivität von Nervenzellen zu bestimmen und mit anderen Substanzen zu vergleichen. So können Wirkstoffe, die ähnlich oder besser wirken wie bekannte Medikamente gegen Epilepsie, Parkinson oder Alzheimer, schon zu Beginn der Arzneimittelentwicklung von solchen klar abgegrenzt werden, die gefährliche Nebenwirkungen haben oder sogar Epilepsien auslösen können.

Mit diesen Verfahren soll nun auch der Einfluss von Umweltgiften auf die Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen und anderen Krankheiten des zentralen Nervensystems untersucht werden.

Mehr Informationen zu der Forschung von Neuroproof gibt es auf der Crowdinvesting Seite des Unternehmens.