19 MAY 2014

Wie warm wird es eigentlich nach dem Umbau im Reisemobil?

Happy View hat auf die Fragen unserer Mikroinvestoren geantwortet und gibt einen tieferen Einblick in das Unternehmen und seine Pläne. Die folgenden Fragen wurden von Axel Ziethe einem der Geschäftsführer von HappyView beantwortet.

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Wird es eigentlich bei Sonnenschein zu warm in einem umgebauten Reisemobil?

Das Thema Temperatur ist natürlich ein sehr wichtiger Punkt. Dabei ist nicht nur Hitze ein Thema sondern auch Wärmedämmung, da viele Nutzer von Reisemobilen auch bei kalten Temperaturen unterwegs sind. Um eine große Ausstattungsvielfalt zuzulassen, haben wir das System so ausgelegt, dass verschiedene Dicken der beweglichen Segmente möglich sind. Es ist somit zum einen möglich Verbundglas zu verwenden, das entsprechend dämmende Eigenschaften besitzt. Auch koloriertes Glas in verschiedenen Abdunklungsstufen ist denkbar oder bei kleineren Varianten, wo aus Gewichtsgründen eher Kunststoff zum Einsatz kommen wird, gibt es die Möglichkeit die Elemente mit einer Folienbeschichtung beim Lieferanten zu bekommen, die dann entsprechend auch der Anforderung Kratzfestigkeit Rechnung tragen. Die beweglichen Segmente werden auch so ausgelegt, dass als Variante auch eine Doppelverglasung möglich ist.

Wiese möchte HappyView sich erstmal auf hochpreisigere Reisemobile fokussieren und woher kommen die Zahlen zum Weltmarkt-Absatz aus der Marktanalyse?

Die Zahlen die wir zu Grunde gelegt haben, basieren im Wesentlichen auf den statistischen Erhebungen, die der Industrieverband für Caravaning CIVD jährlich veröffentlicht. Es gibt zwar noch verschiedene andere Quellen, die sich aber oft nur auf einzelne Länder oder auf bestimmte Hersteller beschränken. Die Konzentration auf eher hochpreisige Reisemobile ist ein recht pragmatischer Ansatz, da wir mit unserem modularen Aufbau verschiedene Größen darstellen können, jedoch der Vorteil des Skytop gegenüber den auf dem Markt bisher erhältlichen Systemen umso größer ist, umso größer das Panoramadach ist. Wir werden diesen Unterschied zu herkömmlichen Produkten vertriebsseitig beim Markteintritt in den Vordergrund stellen. Aus unserer Sicht ist es dann im nächsten Schritt mit einer starken Marke einfacher auch bei kleineren Varianten in den Wettbewerb mit anderen Systemen zu treten. Ein "Luxussegment" wirklich in Zahlen abzugrenzen, ist nicht einfach, da man dies ja am Preis festmacht. Für unser Produkt ist jedoch eher die Größe des Fahrzeuges entscheidend, um unseren Vorteil ausspielen zu können. Ein genaues Beziffern dieses Segmentes ist mit den Statistiken des CIVD nicht möglich. Aus unserer Marktanalyse und bei Messebesuchen reden wir da von Reisemobilen so ab 100.000€. Die Preise sind aber sehr stark von der Ausstattung abhängig. Wir sehen besonders in diesem Segment das Potential, dass sich Kunden, die bereit sind einen solchen Preis zu zahlen, auch bereit sind ein paar hundert Euro mehr für ein Skytop statt für eine deutlich kleinere Dachluke auszugeben.

Mit welchen Solarpanel-Herstellern arbeitet HappyView zusammen?

Da wir nicht auf eine bestimmte Dicke für das Glas oder beim Solartop auf eine bestimmte Dicke beschränkt sind, können wir die Wahl des Solarpaneleherstellers zu diesem Zeitpunkt noch offen lassen. Das ist letztlich eine Frage des Preises wie leicht, effektiv oder groß das Solarelement sein soll. Da muss der Kunde entscheiden, ob er bereit ist für eine sehr dünne, effektive und leichte Solarzelle mehr Geld auszugeben. Die Preise für Solarzellen gehen da sehr weit auseinander.

Mehr Informationen zu HappyView sowie zum Crowdinvesting gibt es auf der Projektseite.