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Container-Investments und Wechselkoffer sind Bestandteil im weltweiten Logistikgeschäft und eine Kapitalanlage in Sachwerte

1956 hatte der Container seine Geburtsstunde, als der amerikanische Unternehmer Malcom McLean erstmals 58 baugleiche Stahlbehälter auf ein Schiff verladen ließ. 1964 wurde das Maß für Container reglementiert.

Schiffsbeteiligungen und Containerinvestments sind nicht das Gleiche

Mit Schiffsfonds haben sich viele Anleger schlechte Erfahrungen gemacht. Das gilt aber nicht für Containerinvestments, obwohl für beide Bereiche die Globalisierung der verantwortliche Treiber ist. Aber der Schiffsmarkt ist hochvolatil und wurde von der Krise der letzten Jahre stark getroffen. Die Entwicklung am Containermarkt verläuft dagegen in der Regel ruhig, unspektakulär und meist aufwärts.

Dies liegt daran, dass es hier keine Überkapazitäten gibt. Damit sich das Containergeschäft und Containterinvestitionen nicht mehr rechnen, müsste nach Ansicht von Experten der gesamte Welthandel, der über die Linienschifffahrt abgewickelt wird, zusammenbrechen.

Container ermöglichen die Globalisierung in der Umsetzung

Container gehören zur Globalisierung und ermöglichen den Warenaustausch zwischen Ländern und Kontinenten. Der internationale Handel wird im Wesentlichen über Seeschiffe und den Containerumschlag abgewickelt. Bei nationalen und internationalen Transportunternehmen steigt die Nachfrage nach allen Arten von Transportboxen.

Egal ob Hamburger Hafen, dem zweitgrößten Containerumschlagplatz in Europa, oder anderswo in Europa, Asien und der ganzen Welt, Container sind notwendig um Ware von A nach B zu bringen.

Container werden gekauft, gemietet oder geleast. Neu oder gebraucht .

Container werden gekauft und vermietet bzw. verleast an Linienreedereien, Schifffahrtsgesellschaften und Logistikunternehmen, die zu den Global Playern in diesem Markt zählen.

Neu Container Kauf

Gebraucht Container

Container Leasing

Der Investor erwirbt neue Container.

Der Investment Anbieter verwaltet und vermietet an die Industrie.

Die Mieterträge sind i.d.R. über die gesamte definierte Laufzeit garantiert.

Bei Vertragsende kauft der Investment Anbieter die Container vom Investor zu einem festgelegten Preis zurück.

Private Anleger genießen hierbei die Vorteile der steuerlichen Abschreibung (AfA).

Der Investor erwirbt gebrauchte Container.

Diese Gebrauchtconatiner sind an Flottenbetreiber vermietet.

Die Mieterträge sind i.d.R. über die gesamte definierte Laufzeit garantiert.

Bei Vertragsende kauft der Investment Anbieter die Container vom Investor zu einem festgelegten Preis zurück.

Private Anleger genießen hierbei die Vorteile der steuerlichen Abschreibung (AfA).

Der Investor wird rechtlicher Eigentümer von Containern.

Der Investment Anbieter hat diese schon im Vorfeld weitervermietet.

Die Mieterträge sind i.d.R. über die gesamte definierte kurze Laufzeit garantiert.

Bei Vertragsende kauft der Investment Anbieter die Container vom Investor zu einem festgelegten Preis zurück.





Mögliche Risiken eines Container Investments

Ausfall eines Mietpartners | Ausfall des Investmentanbeitrs  Änderung geltender Gesetzgebung | Währungsrisiko | Veräußerungserlöse | Containermarkt | Fungibilität | Internationale Investition

     

 

 

Als Investor kaufen Sie die Container und erhalten regelmäßige Mieteinnahmen. Die Vermietung und Verwaltung, Transporte, Wartung und Reparaturen übernehmen Spezialunternehmen. Nach Ablauf des Investitionszeitraums können Anleger die Container zu einem vorab vereinbarten Preis zurückverkaufen.

Alternativ zur Miete der Container ist der Trend zum Container-Leasing ungebrochen und bei den Reedereien sehr beliebt. Container-Leasing ist für die Schifffahrtsgesellschaften und Transportunternehmen eine Ergänzung zur Struktur der Containerflotte und schont zusätzlich die Liquidität. Die Reedereien müssen kein Eigenkapital investieren, können das Kapital an anderer Stelle wie zur Finanzierung der Schiffsflotte einsetzen und je nach Marktgegebenheiten Container an- oder abmieten.

In das Container Investment investieren private Anleger, Versicherungen und Investmentgesellschaften.

Spezialbereich Offshore Container

Spezielle Container werden für den Offshore Bereich benötigt. Diese Stahlkisten werden typischerweise zur Versorgung  von Ölbohrinseln auf hoher See benötigt. Diese Container unterscheiden sich vom Standard-Container durch eine höhere Stabilität und Robustheit. Wegen der höherwertigen Verarbeitung liegen die Kosten bei einem Vielfachen eines normalen Containers. Der Nischenmarkt ist aber weltweit schon aufgeteilt und Geschäftsbeziehungen etabliert.

 

Container Schiff

Vorteile eines Container Investments und Investkonzepte

Der direkte Kauf eines Containers bietet Anlegern in der Regel planbare und sichere Erträge bei kurzen Laufzeiten. Dabei sind die Investments für die Laufzeit von beispielsweise drei Jahren streng durchkalkuliert, inklusive des von vornherein fixierten Preises, zu dem der Container zurückgegeben wird. Das nimmt dem Anleger die Phantasie auf überraschend hohe Gewinne, verhindert aber auch böse Überraschungen.

Investitionskonzepte

Anleger können über Container - Direktinvestment oder geschlossene Fonds investieren

Vorteile die im Zusammenhang mit Containerinvestments genannt werden

  • Container sind fester Bestandteil des Welthandels und stabile Sachwerte
  • Kurze Investitions-Laufzeit über 3 – 5 Jahre
  • Garantierter Rückkaufswert
  • Steuerwirksame Abschreibungen
  • Regelmäßige Mieteinnahmen (vierteljährlich)
  • Wachsender Containermarkt, der flexibel auf veränderte Nachfrage reagiert
  • Renditestark
  • Professionelle Vermietung und Verwaltung durch den Anbieter
  • Keine Gebühren
  • Keine Kosten für Wartung und Reparaturen (übernimmt der Mieter)

Welche Waren werden im Container transportiert?

Im Container werden in der Regel Stückgüter transportiert. Dazu zählen diejenigen Waren, die sich in einem Stück transportieren lassen, wie zum Beispiel Kisten, Pakete, Fässer, beladene Paletten, Maschinen oder Anlagenteile.

Wirtschaftlich entwickelte Volkswirtschaften haben wegen der Kostenvorteile des Containerverkehrs einen hohen Containerisierungsgrad.

 

Woraus bestehen Container?

Die tragende Konstruktion, die Wände und das Dach bestehen aus speziell gehärtetem Corten-Stahl. Um den harten Anforderungen auf See und im Logistikalltag widerstehen zu können, werden Container mit einem widerstandsfähigen Schutzlack versehen. Der Boden von Standardcontainern besteht überwiegend aus behandeltem, 25 bis 30 mm starken, widerstandsfähigem Holz. Kühl- und Tankcontainer bestehen häufig aus Edelstahl.

Wie lassen sich Container identifizieren?

Ziffern und Buchstaben als Codierung

Vier Buchstaben und sieben Ziffern, daraus besteht die individuelle Kennung eines Containers. Die Buchstaben stehen für das Logistikunternehmen des Containers. Um Verwechslungen auszuschließen, wird aus den 6 Zahlen eine Prüfziffer gebildet, die siebte Ziffer des Containers.

Zentrale Registerstelle

In Paris gibt es das BIC - Bureau International des Containers. Alle Container sind hier gelistet.

Hinweise:

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Knut Haake Autor

 

Artikel vom: 14.10.2014

Autor: Knut Haake

 

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