Die Energieversorgung der Zukunft schon heute. Regenerative dezentrale Energie-Selbstversorgersysteme für Neu- und Altbau (Microgrid)

Weltweit befindet sich die Energiewirtschaft in einer Umbruchphase. Die Klimaveränderung zwingt zur Reduzierung der Treibhausgase aber der steigende Energiebedarf einer wachsenden und anspruchsvollen Bevölkerung sorgt für die  Verknappung fossiler Energieträger

In den nächsten Jahren wird die Stromproduktion aus dezentralen Energieversorgungskonzepten wachsen und ist somit ein neuer zukunftsweisender Ansatz. Basierend auf erneuerbaren Energieträgern wie Sonne, Wind, Biogas und Wasser und der effizienten Nutzung fossiler Energieträger durch Kraft-Wärme-Kopplung, können diese einen wertvollen Beitrag zur Lösung dieser Probleme leisten.

Unabhängige Stromversorger, die aber mit dem öffentlichen Netz verbunden sind, heißen auch Mikronetze oder Microgrids.

Dezentrale Energiekonzepte können komplett oder teilweise Ökostrom erzeugen und in Stromspeichern vorhalten.

Was leisten dezentrale Energie-Selbstversorgungssysteme für Hauseigentümer oder Gewerbliche Immobilien?

Dezentrale Versorgungssysteme nutzen am Ort des Stromverbrauches erneuerbare Energien zur Ökostrom Herstellung, Stromnutzung und Vorhaltung in Stromspeichern. Anstatt Überkapazitäten ins allgemeine Stromnetz zu leiten, wird Überschussstrom in den Stromspeichern gespeichert oder zur Erzeugung von Wärme etc. genutzt. 

Die Nutzung und Speicherung von Strom Überkapazitäten ist dabei Kern von Selbstversorgersystemen gegenüber der bisherigen Einleitung und dem Verkauf der Energie an Konzerne. 

Auch Gewerbeimmobilien und Geschäfte beginenn mit der teilweisen Selbstversorgung. So versorgen sich Supermärkte oder Burger-Ketten über Solarpaneele und photovoltaikanlgen mit Strom, Landwirte haben ihre Biogasanlage und an manch gut gelegener Industriehalle finden sich die ersten Windturbinen zur Ökostromerzeugung.

Wie werden dezentrale Energie-Selbstversorgersysteme dimensioniert? 

Die Größe der Systeme für einen Neu- oder Altbau sowie für ein Geschäfts- oder Industriegebäude richtet sich nach dem bisherigen Verbrauch und den verfügbaren regenerativen Energien. Es gibt keine Standardlösung, sondern standortabhängige und verbrauchsabhängige individuelle Lösungen. Eine detaillierte Kenntnis des vor Ort bestehenden Bedarfs von Strom und Wärme ist Grundvoraussetzung für eine optimale Versorgungskonzeption.

Die Energieproduktion dezentraler Versorgungsstrukturen reicht vom Einfamilienhaus bis zur Versorgung ganzer Wohnkomplexe oder Stadtgebiete. Bedarfsspitzen werden für ein Haus, einen Komplex oder Stadtteil und deren Energienutzer ermittelt, um mit den Werten ein Konzept aus Stromproduktion, Nutzung und Speicherung mit dem Ziel zu planen weitestgehend autark von Stromlieferanten zu sein.

Der Energie-Mix macht es bei Energie-Selbstversorgersystemen.

Spezialisten für Energie-Selbstversorgungssysteme können anhand von Kunden-, Winddaten und Informationen zu anderen verfügbaren Resourcen das richtige System berechnen und konzipieren. Folgende Energielieferanten lassen sich koppeln:

  • Photovoltaik
  • Windturbine
  • Wasserenergie
  • Geothermie
  • Biogasanlage
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

 

Ändern sich Strom-, Heiz- und Wärmeverbrauch sowie Verbrauchergewohnheiten bei Nutzung dezentraler Energie-Selbstversorgersysteme?

Es gibt unterschiedliche Studien, ob der Stromverbrauch trotz effizienterer Verbrauchergeräte wie Kühlschränke, Fernsehen oder Smart Home Anwendungen und zunehmend umweltbewusstem Verbraucherverhalten im privaten Umfeld sinkt. Dies Ergebnisse reichen von gleichbleibenden Bedarf durch mehr Geräte bis hin zu 30% weniger Verbrach im Jahre 2050 (Öko-Institut e.V.).

Bei einer durch Selbstversorgersysteme produzierte, immer zur Verfügung stehende Wärme, wird trotz Energiesparmaßnahmen von einer kontinuierlichen Abnahme auszugehen sein. Einsparungen sind zwar zu erwarten, diese stammen aber in der Hauptsache aus der energetischen Haussanierung der kommenden Jahre.

Speziell bei der häuslichen Brauchwassererwärmung geht man bei der Auslegung von Systemen vom gleichbleibenden Verbrauch aus.

Abhängig vom Klimawandel, kann es zur stärkeren Nachfrage nach Klimatisierung führen. Diesen Energiebedarf kann auch eine dezentrale Energiererzeugung abdecken.

Kombination bestehender Heizsysteme mit neuen Geräten zur Steuerung und dezentralen Erzeugung von Strom

Die Kombination neuer Technologien mit zum Teil bestehenden Heizsystemen in bestehenden Gebäuden, war früher immer eine Herausforderung. Heute nehmen Anbieter wie die AVP GmbH, diese technische Anforderungshürde mit eigens entwickelten Lösungen ohne Probleme. Es lässt sich fast alles was an Technologie vorhanden ist integrieren und koppeln. Dies verringert die Anschaffungskosten von neuen dezentralen Stromproduktionssystemen.

 

Wirtschaftlichkeit. Energie-Selbstversorgersystem schon in 8 bis 10 Jahren amortisiert?

Dezentrale Haussysteme oder größere Lösungen lassen sich nicht 1 zu1 mit bestehenden Systemen vergleichen und müssen als Ganzes in Ihrer Wirkung bewertet werden. Dazu gehören die Investitionskosten, die Vorteile der vor Ort gelegenen Energieproduktion, niedrigere CO2 Emissionen und Auswirkungen auf die Energiegemeinschaft.

Im Gegensatz zum Start der regenerativen Energien mit Solarstromanlagen auf dem Hausdach und Amortisationszeiten von 15 bis 20 Jahren, kann sich ein solches neues Energie-Selbstversorgersystem schon im kurzen Zeitraum von 8 bis 10 Jahren wieder einspielen. Danach kann das aus der Finanzierung frei werdende Geld in Altersvorsorge etc. investiert werden. Solche Systeme werden heute speziell gefördert.

 

 

Energiesteuerung mehrerer Gebäude in der dezentralen Energieversorgung mit automatisierten Energiemanagement für einfache Handhabung.

Sollen in einem dezentralen Projekt zwei oder mehr Gebäude verbunden werden, so gibt es dafür intelligente Steuerungen, die jedem Gebäude und die darin vorhandenen Energieverbraucher optimala über den ganzen Tag mit Energie versorgen und dabei die Erzeugung und Speicherung neuer Energie berücksichtigen.

Dezentrale Energieversorgung - Viele innovative deutsche Mittelstandsunternehmen entwickeln Lösungen

Die Transformation der Energieversorgung bringt auch die Chance auf neue Arbeitsplätze mit sich. Der kleine Mittelstand profitiert, denn neben den laufenden Entwicklungen neuer Technologien für kleine dezentrale Energieversorgersysteme wachsen die Bereiche Produktion der Systeme, Energieberatung von Kunden, Finanzierung der Systeme, Installation der Systeme und Wartung der Lösung.

Wie kann die dezentrale Energieversorgung bekannter und attraktiver gemacht werden?

Folgende Themen müssen angesprochen werden, um private Hausbesitzer, Achitekten und Gebäudeplaner zu sensibilisieren.

  • Wie sieht das Wohngebäude der Zukunft mit dezentraler Bersorgung aus?
  • Höhere finanzielle Anreize für die energetische Gebäudesanierung
  • Weitere Verschärfung der energetischen Vorgaben für Gebäude Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes
  • Förderung der Stromeinsparung bei Haushalten und Gewerbe
  • Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und Information
  • Verpflichtende Energiemanagement-Systeme für die Industrie
  • Intensivierung der Förderung von Energieeffizienznetzwerken
  • Prüfung der Einführung einer Wärmenutzungsverordnung / Wärmenutzungsgebot Weiterführung / Weiterentwicklung Ökodesign und Labelling
  • Verbesserung und Weiterentwicklung des Strommarktes
  • Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) Entwicklung der relevanten Infrastrukturen, vor allem der Stromnetze Verbesserung der Planungsgrundlagen für Windkraft und Photovoltaik
  • Stärkere Förderung von Stromspeichern
  • Erleichterung des Einsatzes von Speichern im Stromnetz durch Netzbetreiber
  • Anschubförderung für dezentrale Speicher
  • Bereitstellung weiterer Fördermittel für technologische Innovationen
  • Übergreifende Empfehlung: Forschungsförderung in klimaschutzrelevanten Wissensfeldern intensivieren

Anbieter Dezentraler Energie-Selbstversorgersysteme

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