FACHBEITRAG AUF DEUTSCHE-MIKROINVEST.de

Appartements in Pflegeheim Immobilien und Seniorenheimen als Kapitalanlage

Sachwertanlage

Das Geld verliert an Wert, Immobilien in der Regel nicht. Dies triftt vor allem dort zu, wo eine Sachwertanlage durch automatischen Inflationsausgleich bewahrt ist. Pflegeheim Immobilien und Seniorenwohnheime stellen einen solchen Sachwert dar. Als Kapitalanlage lassen sich hier mit überschaubarem Risiko aber mit relativ soliden und langfristig planbaren Renditen realisieren.

Appartements in Pflegeimmobilien als Kapitalanlage zu nutzen, bietet eine Vielzahl von Vorteilen.

  • Geringes Risiko bei fairer Rendite. 
  • keine Vermietertypischen Aufgaben und somit minimaler Verwaltungsaufwand und -kosten
  • Leichter Weiterverkauf der Immobilie 
  • Je nach Immobilientyp, werden Mietausfälle durch staatliche Garantien zuverlässig verhindert
  • Ein steuerfreier Verkauf ist nach einer Haltedauer von 10 Jahren möglich nach aktueller Rechtslage
  • Neubauten entsprechen den neuesten Auflagen hinsichtlich Energieeffizienz
  • Inflationsschutz (meistens) durch vertragliche Mietindexierungen über die gesamte Laufzeit des Mietvertrages

Demografie stützt Senioren und Pflegeheim Immobilien im Aufwind. Betreutes Sparen.

 
Der Bedarf wächst 
Deutschland wird älter und diese demografische Entwicklung kann als Problem aber auch als Chance gesehen werden. Durch die immens wachsende Anzahl älterer Menschen, die einer dauerhaften stationären Pflege bedürfen, werden langfristig mehr spezialisierte Pflegeplätze und angepasster Wohnraum benötigt. Mit 85 Millionen Menschen in Deutschland gehen Schätzungen von einem Bedarf an mehreren tausend neuen Senioren Wohn- und Pflegeheimen aus.  

Verschiedene Arten von Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohnheimen

Es wird zwischen zwei Typen von Pflegeeinrichtungen unterschieden.

  1. die geförderte Sozialimmobilie
    (Pflegeheime, Behindertenheime, Hospize, Psychiatrische Einrichtungen)
  2. die nicht-geförderte Sozialimmobilie
    (Altersgerechtes Wohnen, Seniorenresidenzen)

Förderungswürdige Einrichtungen wie Pflegeheime, Behindertenheime, Hospize und Psychiatrische Einrichtungen unterteilen sich meist in einzelne Appartments. Die staatlichen Versicherungsträger übernehmen die Kosten der Unterbringung der Bewohner teilweise oder komplett, was zur Sicherung der Mieteinnahme für die Eigentümer beiträgt. Die Eigentümer vermieten direkt an den Betreiber der Pflegeeinrichtung und nicht an den einzelnen Bewohner.

Für Eigentümer eines Pflegeappartments gelten die gleichen gesetzlichen Rechte, wie allgemein für Immobilienbesitzer. Es gibt einen Grundbucheintrag und das Objekt kann veräußert, vererbt oder verschenkt werden.

Nicht-förderungswürdige Einrichtungen wie z.B: altersgerechtes Wohnen, Seniorenresidenzen etc werden direkt vom Eigentümer an den Bewohner oder an einen Objektbetreiber vermietet. Bei einem Mietausfall springt nicht der Sozialversicherungsträger ein. Dies sollten Investoren bei der Objektauswahl beachten.

Sozialimmobilientypen im Überblick 

  Staatlich Gefördert Nicht gefördert
Typen Sozialimmobilie Pflegeappartments in 
  • Pflegeheime
  • Behindertenheime
  • Hospize
  • Psychiatrische Einrichtungen
Appartements in
  • Altersgerechtes Wohnen
  • Seniorenresidenzen
Staatliche Förderung bzw.
Versicherungsträger
  • Unterbringung der Bewohner komplett oder teilweise
  • nein
Rechte Wie bei jeder normalen Immobilie kann veräußert, vererbt, beliehen oder verschenkt werden.
Vermietung an  Betreiber der Pflegeeinrichtung 
Typische Laufzeit   20 Jahre  Langzeit. 10 Jahre oder mehr

Hinweise:

Alle Bilder in diesem Artikel unterliegen der Creative-Commons-Lizenz (Namensnennung-Keine Bearbeitung, CC BY-ND; Link zum rechtsverbindlichen Lizenzvertrag). Ausgenommen sind anders gekennzeichnete Bilder unter anderem von Panthermedia, Fotolia, Pixelio, Morguefile sowie Pressefotos oder verlagseigenes Bildmaterial.

       
 

Knut Haake Autor

 

Artikel vom: 04.05.2014

Autor: Knut Haake

 

kontakt(at)deutsche-mikroinvest.de