Mindestanlage beim Crowdinvesting

Wenn ein Anleger eine Vermögensanlage, wie ein Nachrangdarlehen zeichnet, muss er immer einen Mindestanlagebetrag beachten. Was ist das?

1.

 

Mindestanlagebetrag

Alle Unternehmen, die eine Vermögensanlage auflegen, verlangen für einen Mindestanlagebetrag von Anlegern. 

Dieser Mindestanlagebetrag muss mindestens vom Anlager investiert werden, um diese Vermögensanlage zeichnen zu können.

Die Range reicht von 1 Euro bis zu 10.000 Euro.

Auch Banken und Sparkassen verbinden oftmals Mindestanlagebeträge bei Finanzangeboten für Tagesgeldkonten mit dem Anrecht auf höhere Zinsen. 

     

2.

 

Zeichnungsbeträge über dem Mindestanlagebetrag

Wer über den Mindestanlagebetrag Geld in eine Vermögensanlage investieren will, muss gegebenenfalls weitere Regelungen dazu beachten.

Es gibt Unternehmen, die auch das Investment oberhalb des Mindestanlagebtrages definieren. So kann es sein, dass die weiteren Schritte definiert werden und nur in 1.000 Euro oder 5.000 Euro Schritten investiert werden kann.

Crowdinvestment Plattformen ermöglichen typischerweise Investment in kleinen Schritten. Dies reicht von 1 Euro bis 250 Euro und bei Immobilien Investments auch mal bis zu 500 Euro oder 1.000 Euro Schritten.

     

3.

 

Warum wird ein Mindestanlagebetrag gefordert?

Mit dem Mindestanlagebetrag soll der Aufwand, den das Unternehmen oder das Finanzinstitut mit dem Anlagevorgang hat, kompensiert werden. 

     

4.

 

Maximalanlagebetrag 10.000 Euro ohne Prospekt

Neben einem Mindestanlagebetrag gibt es auch einen Maximalanlagebetrag. Dieser liegt bei prospektfreien Vermögensanlagen bei 10.000 Euro für private Anleger.